Katharina Böhnke tritt trotz gebrochenen Arms bei den Springprüfungen am Ostersonntag an

dzLenklarer Reitertage

Trotz eines gebrochenen Arms ist Katharina Böhnke bei den Lenklarer Reitertagen an den Start gegangen. Die S-Prüfung mit zwei Sternen absolvierte sie erfolgreich mit Quality Places.

Werne, Herbern

, 21.04.2019 / Lesedauer: 3 min

Katharina Böhnke kennt keinen Schmerz. Die Wernerin des RV St. Georg Werne ging trotz eines gebrochenen Arms am Ostersonntag bei den Springprüfungen der Klasse S mit zwei Sternen an den Start. Mit Quality Places, einem neunjährigen Westfälischen Reitpferd, schaffte sie eine Zeit von 66,23 Sekunden bei nur einem Fehler auf der Strecke. Zwar reichte es am Ende nur zu Platz 39 für Böhnke, trotzdem war die Freude bei ihr und ihrem Lager groß über den erfolgreichen Durchgang.

Erfolgreicher Wettkampf für Quality Places

„Ich bin sehr zufrieden mit der Leistung von uns“, erklärte Böhnke. Erst am Mittwoch habe sie es ausprobiert, ob es möglich wäre, mit dem gebrochenen Arm in den Wettkampf zu gehen. Deshalb ging Quality Places ohne Training in den Wettkampf und absolvierte diesen erfolgreich - bei einer Konkurrenz von 79 weiteren Teilnehmern. Den Unterarmbruch hatte sich Böhnke bei einem Unfall mit einem Pferd zugezogen.

Den Sieg sicherte sich Jens Baackmann mit Quantara, einer zwölf Jahre alten Holsteiner Stute. Als einziger gelang es Baackmann, den Parcours in unter 60 Sekunden zu bewältigen (59,38) und dabei auch ohne Fehler zu bleiben.

Der erste Lokalmatador sortierte sich mit Veranstalter Lutz Gripshöver auf Platz 16 ein. Gripshöver ging dabei gleich zwei Mal an den Start. Gleich als allererster Teilnehmer der Prüfung präsentierte er Quidam, einen Holsteiner Wallach. Zwölf Strafpunkte und eine Zeit von 68,9 Sekunden sorgten nur für Platz 69. „Man will schon gut zu Hause gut sein. Tolles Wetter, so viele Leute und Zuschauer hier. Klar, da hat man einen gewissen Anreiz“, kommentierte Gripshöver den Druck zu beginnen.

„Das war ein super Abschluss“

Besser funktionierte es dann zum Ende, als er mit Bordeaux an den Start ging und eine fehlerfreie Runde absolvierte. 67,64 Sekunden sorgten daher für einen 16. Platz. „Beide sind heute sehr gut gesprungen. Das war ein super Abschluss“, erklärte Gripshöver, der auch das prominent besetzte Teilnehmerfeld lobte: „Das Teilnehmerfeld ist für unser Turnier ganz hochklassig. So viele klasse Reiter, das macht einen Veranstalter schon stolz, dass diese Reiter hier sind.“ Ganze 22 Teilnehmer absolvierten fehlerfreie Runden, darunter auch Oliver Schaal mit Colour Fire (71,35), ebenfalls vom RV St. Georg Werne.

Lesen Sie jetzt