Julian Trapp schießt den SV Herbern zum Sieg gegen Davaria Davensberg

dzFuchs-Cup

Der SV Herbern siegt zum Auftakt in den Fuchs-Cup gegen Davensberg. Doch der Landesligist tat sich lange schwer.

Herbern

, 22.07.2019, 21:56 Uhr / Lesedauer: 2 min

Guter Auftakt des Gastgebers: Fußball-Landesligist SV Herbern hat sein erstes Gruppenspiel beim Fuchs-Cup gewonnen. Mit 5:0 (1:0) siegten die Herberner im Lokalduell gegen den einzigen Kreisligisten im Turnier, Davaria Davensberg. Schon am Mittwoch können sich die Herberner für eins der beiden Finalspiele qualifizieren.

Artistisch hätte Jan Hoenhorst die Blaugelben fast in der ersten Hälfte in Führung gebracht. Sein Fallrückzieher aus zehn Meter fand aber den Weg nicht ins Tor (5.) - wie auch die beiden anderen Top-Möglichkeiten der Herberner. Der A-Ligist aus dem Norden der Gemeinde hielt aggressiv dagegen. Zwar war der SV Herbern feldüberlegen und hatte die besseren Möglichkeiten, der Zwei-Klassen-Unterschied wurde aber lange nicht deutlich. Und so wäre es fast mit einem 0:0 in die Kabinen gegangen. Aber nur fast.

Denn mit dem Pausenpfiff köpfte Julian Trapp seine Farben doch noch in Front. Dann war Pause. Der Unparteiische pfiff unmittelbar danach zur Pause ab. Bemerkenswert aber die Vorarbeit. Denn auf Linksaußen hatte sich Patrick Sobbe kämpferisch durchgesetzt und war während der Flanke gefoult werden. Nachdem seine Hereingabe nichts eingebracht hatte, entschied der Unparteiische auf einen Freistoß einen Meter vor der Eckfahne. Der fand dann Trapps Kopf in der Mitte.

Julian Trapp legt nach

Nach der Pause ging es ganz schnell. Das Spiel war noch keine Minute wiederangepfiffen, da erhöhte Julian Trapp auf 2:0. Über Marcel Scholtysik war der Ball auf Sobbe gekommen, der Mahmoud Mahmoud im Davaren-Tor zu einer Parade zwang. Mahmoud ließ aber nur abprallen. Aus 20 Minuten zielt Trapp fein die Innenseite des Schuhs hin - in den Winkel. Wenn man so will zwei Tore in fünf Minuten.

Doch der Kreisligist gab sich noch nicht geschlagen. Zehn Minuten später köpfte der großgewachsene Davensberger Innenverteidiger Christopher Merten eine Ecke gegen den Außenpfosten. Timo Zurloh im SVH-Tor wäre geschlagen gewesen.

SV Herbern hat noch personelle Reserven

Kurz danach war Schicht für Trapp. Trainer Holger Möllers brachte Nika Amoev und wechselte erst danach in Dominick Lünemann und Robin Schmitt weitere Startelf-Kandidaten ein sowie Airton. Airtons brasilianischen Landsmann Whitson sowie Kapitän Philipp Dubicki waren gar nicht im Kader - personell ist also noch mehr Luft nach oben beim SV Herbern.

Einen indirekter Freistoß, den es für Reklamieren im Davesnberger Strafraum gab, verwertete Amoev trocken zum 3:0 fünf Minuten vor Schluss. Eine Minute später foulte Merten dann Amoev. Hoenhorst verwandelte souverän zum 4:0. Nach Mertens Ampelkarte wegen Reklamierens machte dann noch Amoev seinen Doppelpack perfekt.

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