Jan Hoenhorst ist für den SV Herbern wie ein Neuzugang - schließt er die Whitson-Lücke?

dzSV Herbern

Lange war SVH-Stürmer Jan Hoenhorst (26) in der abgelaufenen Saison verletzt. Jetzt ist er wieder zu 100 Prozent fit. Kann er die Lücke schließen, die Brasilianer Whitson hinterlassen hat?

Herbern

, 28.07.2020, 06:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Ein Sprung, eine falsche Landung - schon war es geschehen. Am zehnten Spieltag der vergangenen Saison verletzte sich Jan Hoenhorst, Stürmer in Diensten des Fußball-Landesligisten SV Herbern, in der Partie gegen den SC Altenrheine am Bein. Diagnose: Muskelfaserriss. Bis zum coronabedingten Saisonabbruch bestritt der 26-Jährige kein Spiel mehr. In den letzten beiden Partien stand Hoenhorst noch zwei Mal im Kader, blieb aber ohne Einsatz.

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Unterm Strich also eine enttäuschende Saison für Hoenhorst, der bis zum Zeitpunkt der Verletzung das Gefühl hatte, „sehr gut drin“ zu sein. Neun Mal wurde er in den ersten zehn Spielen eingesetzt, startete drei Mal von Beginn an und erzielte dabei zwei Tore. „Nach dem Muskelfaserriss war es für mich extrem schwer, wieder ranzukommen“, sagt Hoenhorst.

„Hätten nochmal an den ersten drei Plätzen anklopfen können“

Der Saisonabbruch war für den Herberner Stürmer dann doppelt ärgerlich. „Ich hätte der Mannschaft in den nächsten Spielen bestimmt wieder helfen können. Das Team ist sehr gut in die Rückrunde gestartet, Wir hätten nochmal an den ersten drei Plätzen anklopfen können, wäre der Spielbetrieb fortgesetzt worden.“

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Inzwischen ist Hoehnhorst wieder komplett fit und will alles dafür tun, in der neuen Saison einen ähnlich guten Start hinzulegen, wie in der vorausgegangen Spielzeit. „Ich möchte mich weiter verbessern und hoffe, dass ich häufiger spiele. Das muss aber der Trainer entscheiden“, so Hoenhorst.

Ziel: wichtige Rolle unter Neu-Trainer Siegert

Seine Chancen auf mehr Einsätze sieht Hoenhorst gar nicht schlecht. Zumal durch den Wechsel von Whitson zum Aufsteiger Westfalia Kinderhaus ein Startplatz in der Herberner Offensive vakant ist. „Dass Whitson weg ist, ist ein Riesen-Verlust für das Team, keine Frage. Aber wir können das als Team gut auffangen“, sagt Hoenhorst, der insgeheim hofft, in den Planungen des Neu-Trainers Benjamin Siegert für sein zweites Herbern-Jahr eine wichtige Rolle zu spielen.

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„Weil ich so lange raus war, fühlt es sich schon ein bisschen so an, als wäre ich auch ein Neuzugang“, sagt Hoenhorst. Zeit zum Eingewöhnen braucht der Stürmer im Vergleich zu den anderen Neuzugängen allerdings nicht mehr.

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