Herberns Reserve wechselt im Verein: „Unsere Mannschaft wird sich stark verändern“

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Beim SV Herbern II gibt es in dieser Saison keine Wechsel zu und von einem anderen Verein. Dennoch wird sich das Gesicht der Mannschaft wohl stark verändern.

Herbern

, 03.07.2020, 14:30 Uhr / Lesedauer: 2 min

Es war eine starke Saison bei der Reserve des SV Herbern. Der Fußball-A-Ligist rechnete vor der Spielzeit mit dem Abstiegskampf - am Ende erreichten sie einen starken siebten Platz. Nach der Corona-Pause hat das Team von Daniel Heitmann bereits wieder mit einem lockeren Freizeit-Kick angefangen - die ersten Neuerungen waren schon sichtbar.

Denn der A-Ligist wird seinen Kader in der kommenden Spielzeit deutlich reduzieren. „Wir hatten jetzt 48 Leute in unserer WhatsApp-Gruppe, weil sich die dritte Mannschaft ja aufgelöst hatte. Das war schon sehr viel“, sagt Daniel Heitmann. „Jetzt gibt es wieder eine Dritte, das freut mich auch für die Jungs sehr.“

Einige Spieler gehen zurück in die Dritte des SV Herbern

So werden wohl einige Spieler, die nach der Auflösung in die A-Liga-Mannschaft gekommen waren, wieder zurückgehen. Wer das genau sein wird, muss sich wohl noch herauskristallisieren, so Heitmann: „Einige Jungs haben schon gesagt, dass sie runtergehen. Die anderen werden wohl zum großen Teil bleiben, aber Einzelfälle kann es da immer noch geben.“

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Zwischen den beiden Teams solle ohnehin eine gute Durchlässigkeit entstehen. „Wenn wir mal wenige haben, werden wir hoffentlich von der Dritten profitieren und andersrum genauso. Das macht die Arbeit natürlich insgesamt einfacher“, sagt der Trainer.

Zudem wird sich die zweite Mannschaft des SV Herbern insgesamt wohl noch mal deutlich verjüngen. Vier A-Jugendliche werden zum Team dazustoßen, ein Spieler aus der A1 und drei aus der A2. „Helge Walters aus der A1 war jetzt schon bei unserem lockeren Kicken dabei. Die anderen Jungs werde ich dann in den kommenden Wochen kennenlernen“, kündigt Heitmann an.

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Da viele ältere Spieler in die Dritte heruntergehen, werde sich der Altersschnitt wohl noch mal deutlich nach unten setzen. „Wir sind dann echt eine U23 - ich glaube, nur zwei Jungs sind über 23 Jahre alt. Das ist schon extrem jung, aber kann auch sehr gut werden“, erklärt der Trainer.

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