Herberns Johannes Richter wird deutlich: „Werne hat das Derby deutlich mehr gelebt“

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1:3-Derby-Niederlage für den SV Herbern gegen den Werner SC. Herberns Johannes Richter hat im Anschluss an das Spiel deutliche Worte und Erklärungen für die Derby-Niederlage gefunden.

Werne

, 08.09.2019, 15:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

Herberns Johannes Richter steht allein gelassen auf dem stumpfen Kunstrasen an der Sportanlage im Lindert in Werne. Es ist erst wenige Minuten her, seitdem das Derby gegen den Werner SC vorbei ist. 1:3 hat der SV Herbern verloren. Eine Niederlage, die weh tut.

Während nur wenige Meter neben ihm die WSC-Spieler feiern, versucht Richter die ersten Worte zu finden, um zu erklären, wie Niederlage des SV Herbern im Derby zustande kam. „Ich glaube, es lag gerade an der ersten Halbzeit. Werne hat uns sofort unter Druck gesetzt. Das hat uns vielleicht ein bisschen eingeschüchtert, so hat es zumindest gewirkt“, erklärt Richter.

Die ersten Minuten begann der WSC ziemlich druckvoll, drängte Herbern in die eigene Hälfte und bekam den Lohn durch den frühen Führungstreffer von Jannik Prinz (6.). „Dann kam das früher Tor, das hat die ganze Truppe ein wenig verunsichert. Wir haben ein bisschen gebraucht, bis wir reingekommen sind“, beschreibt Richter die Anfangsphase und wird vor allem dann sehr deutlich, was im Anschluss schief lief: „Werne hat das Derby deutlich mehr gelebt, muss man sagen.“

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Was Richter damit meint: Herbern kam nicht in die Zweikämpfe, tat sich schwer im Spiel nach vorne. Es wirkte in manchen Situationen so, als ob der WSC immer einen Schritt schneller und galliger wäre, um den nächsten Zweikampf zu gewinnen.

„Minimum einen machen“

Doch auch offensiv kam beim SVH wenig zusammen, was Richter nicht verwunderte: „Richtig überraschen tut es mich nicht. Wir haben öfters Spiele, wo wir bis ins letzte Drittel ganz gut spielen, es aber irgendwie nicht in die Box oder aufs Tor kriegen.“ Richter selbst hatte noch zwei gute Chancen in der zweiten Halbzeit nach Standards und geht da sehr selbstkritisch mit sich um: „Minimum einen von den beiden muss ich auf jeden Fall machen, dann wird es vielleicht auch noch spannender.“

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