Herbern macht gegen Mesum über die Seiten viel Druck

Fußball-Landesliga 4

Der SV Herbern ist ein unangenehmer Gegner in der Landesliga 4. Das sagte Norbert Tillar, Trainer des SV Mesum, nach der Partie am Sonntag. Mit 2:0 (0:0) gewann das Team von Trainer Christian Bentrup letztlich. Auch, weil der Coach ins Risiko ging.

HERBERN

, 25.08.2014, 16:26 Uhr / Lesedauer: 1 min
Herberner Druck von zwei Seiten. Hier jagen Dennis Hölscher (r.) und Dennis Kaminski (l.) den Ball und Mesums Angreifer Witali Ganske. Vor allem solche Pressing-Aktionen seines Teams haben Coach Christian Bentrup sehr gefallen.

Herberner Druck von zwei Seiten. Hier jagen Dennis Hölscher (r.) und Dennis Kaminski (l.) den Ball und Mesums Angreifer Witali Ganske. Vor allem solche Pressing-Aktionen seines Teams haben Coach Christian Bentrup sehr gefallen.

„Uns hat in der ersten Hälfte der Zug zum Tor gefehlt“, erklärt Bentrup den offensiven Wechsel. Er fand das eher auf Ballbesitz angelegte Spiel seiner Mannschaft im ersten Durchgang zwar nicht falsch, er hatte sich aber mehr Offensiv-Aktionen gewünscht. „Wir hatten ja von vorneherein geplant, über schnelle, kurze Pässe nach vorne zu kommen. Das habe ich dem Team in der Pause dann noch mal gesagt“, so Bentrup. Positiv fand der Trainer, dass in der Halbzeitansprache auch Routinier Björn Christ das Wort ergriff: „Er hat die Jungs wachgerüttelt. Es ist absolut klasse, dass eine zweite Stimme auf die Mannschaft einwirkt. Das hatte ich mir genau so von Björn erhofft.“Christ spielte die gesamte Partie über einen unaufgeregten Innenverteidiger, der viel Ruhe ausstrahlte. Für die schnellen Offensivaktionen waren in der zweiten Hälfte andere zuständig. Schett, Lünemann und Runde hatten gegenüber ihren Mesumer Gegenspielern deutliche Geschwindigkeitsvorteile, selbst mit Ball. „Wir können gegen Ende immer noch zulegen. Das ist eine entscheidende Stärke“, sagt Bentrup. Sie müssten nur dafür sorgen, dass gegen Ende immer noch drei Punkte möglich sind. Dann wird Herbern über die schnellen Außen gefährlich.

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