Handballer des TV Werne trainieren: „Man weiß nie, ob es uns erwischt“

dzHandball: Bezirksliga

Auch die Handball-Herren des TV Werne sind, gut zwei Monate vor dem Ligastart, wieder in der Vorbereitung. Fehlende Fitness fürchtet Trainer Axel Taudien bei seinen Spielern nicht.

Werne

, 07.08.2020, 18:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Schon seit einige Wochen sind die Bezirksliga-Handballer des TV Werne wieder im Training - nun auch wieder in der Halle. „Wir müssen ja langsam wieder in den Rhythmus kommen. Die Pause war auch für uns ziemlich lang“, erklärt Trainer Axel Taudien.

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Außerdem sei eine lange Vorbereitung unter den aktuellen Gegebenheiten noch ein bisschen wichtiger als ohnehin schon. „Man weiß ja nie, ob es uns nicht doch nochmal erwischt. Wenn sich jemand bei uns mit dem Coronavirus infiziert, sind wir wieder alle erstmal raus“, so der Trainer.

Aktuell sind seine Spieler aber alle kerngesund - und haben nach der langen Pause wieder richtig Lust zu trainieren. Sorgen, dass sich die Mannschaft in den freien Monaten auf die faule Haut gelegt und Fitness eingebüßt hat, hat Axel Taudien keine: „Wir haben ja, wo das dann schon wieder ging, auch draußen zusammen Sport gemacht, um in Form zu bleiben. Die sind alle schon ganz gut dabei.“

Jetzt wieder in der Halle zu trainieren sei aber natürlich etwas ganz anderes als zuvor das Fithalten an der frischen Luft. Axel Taudien ist dankbar, dass der Mannschaft diese Möglichkeit gegeben wurde: „In der Halle ist es ja nochmal schwieriger, alle Hygienemaßnahmen einzuhalten. Da bin ich wirklich dankbar, dass sich die Hausmeister beispielsweise da so super drum kümmern, das hilft uns sehr weiter.“

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Fast genau zwei Monate dauert es noch, bis die Handballer wieder in die Saison starten. Am 4. Oktober ist der Bezirksligist zuerst in Heeren zu Gast, eine Woche später folgt dann das Heimspiel gegen TuRa Bergkamen.

Wenn es so weit ist, werden die Werner mit einem altbekannten Team in den Ligaalltag starten. „Wir haben natürlich ein paar Abgänge, die es in jedem Jahr gibt“, so Taudien. „Aber im Großen und Ganzen bleibt unsere Mannschaft so zusammen - das ist natürlich immer ein Vorteil.“

Der Trainer freut sich bereits jetzt, wenn es bald wieder richtig los geht - und kann eine erste offensive Zielsetzung aussprechen. „Wenn man schaut, welche Mannschaften bei uns aus der Liga gegangen sind, welche gekommen sind - da kann man schon anpeilen, dass wir gerne in die Top Drei kommen würden“, sagt er und lässt auf eine starke Saison hoffen.

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