Fußball: TuS ist Favorit - aber die Zukunft ist ungewiss

ASCHEBERG Immer ganz oben mitgespielt, aber nie den ganz großen Wurf gelandet. Doch auch in der kommenden Saison gehört der TuS Ascheberg wieder zum erweiterten Favoritenkreis. Es wird allerdings nicht leicht für die Kicker und den neuen Coach vom TuS, Dieter Köhler, diesem Favoritenstatus auch in dieser Spielzeit gerecht zu werden.

von Von Dominik Gumprich

, 15.07.2008, 19:13 Uhr / Lesedauer: 1 min
Dieter Köhler, neuer Trainer des TuS Ascheberg.

Dieter Köhler, neuer Trainer des TuS Ascheberg.

Das Team: Die vielen Abgänge, immerhin sieben an der Zahl, schwächen das Team ungemein. Die Löcher sollen nun die Zugänge aus der A-Jugend und Spieler aus der zweiten Mannschaft füllen. Für den neuen Trainer der Ascheberger kein leichtes Unterfangen. Doch die Unberechenbarkeit seines jungen Kaders sieht Köhler als Vorteil gegenüber der Konkurrenz an.

Das Team: Die vielen Abgänge, immerhin sieben an der Zahl, schwächen das Team ungemein. Die Löcher sollen nun die Zugänge aus der A-Jugend und Spieler aus der zweiten Mannschaft füllen. Für den neuen Trainer der Ascheberger kein leichtes Unterfangen. Doch die Unberechenbarkeit seines jungen Kaders sieht Köhler als Vorteil gegenüber der Konkurrenz an.

Der Trainer: Dieter Köhler tritt die Nachfolge von Ivo Kolobaric an. Unter anderem trainierte er bereits Union Lüdinghausen in der Landesliga. Zuletzt coachte Köhler die SG Coesfeld. Es ist sogar möglich dass er, wenn Not am Mann ist, selbst auf dem grünen Rasen mitwirkt.

Platzierung im Vorjahr: 3. Platz, 82:53 Tore, 59 Punkte.

Zugänge: Mike Day (TSV Handorf), Dennis Leibeling, Matthias Müller (beide eigene A-Jugend), Carsten Olbricht, Mark Reckel (beide eigene Reserve).

Abgänge: Weverson de Oliveira (TuS Hiltrup), Hendrik Füchtling, Rodrigo de Sousa (beide SV Herbern), Christian Philips (BW Ottmarsbocholt), Christian Achler (BSV Roxel), Markus Wesp (Münster 08), Christoph Wesp (unbekannt).

Saisonziel: Bescheidenheit macht sich dort breit, wo man in den vergangenen drei Jahren zweimal die Vizemeisterschaft feiern durfte: Coach Dieter Köhler peilt in seinem ersten Jahr "nur" Platz fünf an. Danach müsse man weitersehen was kommt, so Köhler.

RN-Prognose: Spielerisch waren die Ascheberger in der Vergangenheit immer eine der stärksten Mannschaften in der Kreisliga A - manchmal vielleicht etwas zu verspielt. Vor allem die Abgänge sorgten für die nötige Spielkultur. Jetzt heißt es: Ein neuer Coach, viele junge Spieler - somit viele unbekannte Faktoren. Dennoch ist das ausgegebene Saisonziel, Platz fünf, auf jeden Fall drin.

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