Es ist so wie immer, nur anders für Lutz Gripshöver und die Werner Reiter

dzReitsport

Die neuesten Corona-Lockerungen haben bei vielen Amateursportlern für Erleichterung gesorgt. Auch die Reiter sind froh, dass es wieder in die richtige Richtung geht - wenn auch in kleinen Schritten.

Werne

, 16.06.2020, 18:30 Uhr / Lesedauer: 2 min

Komplett pausieren musste Lutz Gripshöver mit dem Reiten während der Corona-Pandemie nie. Zwar waren Turniere logischerweise untersagt, da die Tiere aber bewegt werden mussten, durfte weiter in beschränktem Rahmen geritten werden. Ganz befriedigend war aber auch das nicht.

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„Natürlich war man da schon eingeschränkt in seinem normalen Alltag“, gibt auch Lutz Gripshöver zu. Schließlich „bauen wir Pferde für Turniere auf und lernen sie an. Damit verdienen wir unser Geld und das ist in Corona-Zeiten schon komplett weggefallen.“

Mit den neuen Lockerungen jedoch entspannte sich nun auch die Lage bei Lutz Gripshöver. „Zwei von unseren Pferden sind jetzt schon wieder auf Turnieren gewesen und konnten sich zeigen. Das ist natürlich ein schönes Gefühl, dass es wieder los geht.“

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Und auch Lutz Gripshöver und die restlichen Reiter des RV St. Georg kommen langsam wieder in den Wettkampfmodus. „Meine Frau ist diese Woche unterwegs in Fröndenberg“, berichtet er. „Ich werde wohl in der kommenden Woche in Coesfeld an den Start gehen. Da freue ich mich schon sehr drauf, wieder auf dem Pferd zu sitzen.“

Sommerturnier steht weiter im Terminkalender

Es scheint also, als würde sich alles wieder normalisieren im Reitsport. Auch das Sommerturnier des RV St. Georg steht weiterhin im Turnierkalender. Die Hoffnung, dass das Turnier auch wirklich ausgetragen werden kann, wächst mit den neusten Lockerungen immer weiter.

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Bis allerdings alles wieder ganz normal ist, wird es wohl auch bei den Reitern noch ein wenig dauern, weiß Lutz Gripshöver. „Klar startet man auf Turnieren, aber es gibt ja auch einige Vorkehrungen“, sagt er. „Außerdem sind die Preise für die Turniere deutlich in die Höhe gegangen.“

Was Gripshöver meint: Den Veranstaltern brechen durch fehlende Gastronomie und weniger Starter große Einnahmequellen weg - die Starts werden dadurch teurer. Und auch beim Preisgeld wird an der einen oder anderen Stelle deutlich gespart.

Dennoch will der bekannte Werner Reiter optimistisch bleiben. „Das ist ja jetzt alles nur ein Schritt in die richtige Richtung“, sagt er. „Wir sind erstmal froh, dass es überhaupt weitergeht. Das ist das Wichtigste für uns und für den Reitsport insgesamt.“

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