Erstes Treffen nach Corona beim SV Herbern: „Alle haben noch mehr Bock auf Fußball“

dzSV Herbern

Zum ersten Mal nach der Corona-Pause traf sich die erste Mannschaft des SV Herbern wieder. Auf der Tagesordnung stand neben Organisation und ersten Trainingsspielen vor allem das Kennenlernen.

Herbern

, 25.06.2020, 12:05 Uhr / Lesedauer: 2 min

Einmal kurz hatte sich Benjamin Siegert bereits bei seiner neuen Mannschaft vorgestellt - damals noch in der Wintervorbereitung. Zum ersten Mal übernimmt der 38-Jährige beim SV Herbern die Funktion als Trainer an der Seitenlinie. Nun traf er seine Mannschaft auch zum ersten Mal auf dem Platz.

Am Mittwochabend fand sich ein Großteil der Mannschaft auf dem Kunstrasenplatz am Siepenweg zusammen. Unter ihnen: zwei Neuzugänge, drei A-Jugendliche und der neue Trainer. Eine große Veränderung also beim SV Herbern. „Eigentlich war es ein sanfter Übergang“, widerspricht SVH-Spieler Johannes Richter. „Alle hatten irgendwie schon Bekannte in der Mannschaft, da ging das alles reibungslos.“

Johannes Richter war glücklich, wieder gegen den Ball treten zu können.

Johannes Richter war glücklich, wieder gegen den Ball treten zu können. © Johanna Wiening

Auch der neue Trainer machte auf die Mannschaft einen guten ersten Eindruck. „Natürlich kann man nach dem ersten Training noch nicht so viel sagen. Aber es wird schon deutlich, wo er herkommt. Er erwartet von uns glaube ich schon Ehrgeiz, was aber auch nicht schlecht ist. Und er kann lachen, also sind wir zufrieden“, so Richter.

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Auch Siegert selbst zeigte sich zufrieden nach dem ersten Aufeinandertreffen. „Es ging ja erstmal hauptsächlich um die Informationen. Wir haben zwar immer viel über WhatsApp kommuniziert, aber natürlich ist es auf dem Platz noch besser“, sagt der Trainer.

Benjamin Siegert: „Man hat schon gesehen, dass die Jungs in der Pause was getan haben“

Bei den ersten kleinen Trainingsspielen konnte sich Siegert auch schon einen Eindruck verschaffen, auf welchem Stand sein Team nach der dreimonatigen Pause ist. „Man hat schon gesehen, dass die Jungs in der Pause was getan haben“, so der Trainer. „Nach dem ersten Trainingsspiel waren sie aber doch schon etwas kaputt, was sicherlich auch dem Wetter geschuldet war.“

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Das kann auch Johannes Richter nur bestätigen. „Man hat schon gemerkt, dass man nicht ganz auf dem besten Fitnessstand war“, so Richter. „Aber es tat einfach gut, mal wieder auf dem Platz zu stehen und gegen den Ball zu treten. Das ist schon noch was anderes als Laufen gehen. Und für die Fitness ist ja noch ein bisschen Zeit.“

Richtig trainiert wird in Herbern noch nicht regelmäßig. Zwar wollen sich die Spieler jetzt auch wieder in der Gruppe treffen. Einheiten sollen aber erst wieder stattfinden, wenn ein Saisonstart absehbar ist, so Siegert: „Das ist aktuell noch nicht richtig planbar. Aber die Motivation ist groß, dass es bald wieder losgehen wird.“

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