Ersatzgeschwächter TV Werne siegt überlegen im Nachholspiel gegen den Hammer SC

Handball-Bezirksliga

In der Nachholpartie nach Sturm Sabine siegten die Handballer des TV Werne überlegen mit 36:28 gegen den Hammer SC. Dabei erkannten sie in einer Schwäche eine Stärke.

Werne

, 12.02.2020, 12:38 Uhr / Lesedauer: 2 min
Ersatzgeschwächter TV Werne siegt überlegen im Nachholspiel gegen den Hammer SC

Die Handballer des TV Werne zeigten gegen den Hammer SC ihre Stärke und siegten mit 36:28. © Döring

Am Sonntag noch konnten die Handballer des TV Werne ihre Sportklamotten im Schrank lassen. Sturm Sabine hatte dafür gesorgt, dass die Bezirksliga-Mannschaft von Axel Taudien nicht zu ihrem Auswärtsspiel anreisen konnte. Nur zwei Tage später wurde die Partie am Dienstag nachgeholt - mit Erfolg: Der TV Werne besiegte den Hammer SC mit 36:28.

Bezirksliga Hellweg

Hammer SC - TV Werne

28:36 (15:18)

Die Vorzeichen standen vor der Partie nicht so gut. Gleich auf mehrere Stammkräfte mussten die Werner wegen der kurzfristigen Ansetzung verzichten, gingen also personell deutlich geschwächt ins Spiel. „Aber da ging es den Hammern ja auch nicht besser, wenn dann sogar eher schlechter als uns“, sagte Axel Taudien, Trainer des TVW.

Denn die Werner erkannten in ihrer Schwäche im Laufe des Spiels ihre eigentliche Stärke. Denn während dem Gegner die personellen Probleme deutlich anzumerken waren, lieferten die Werner eine geschlossene Mannschaftsleistung ab. „Unser Kader ist breit aufgestellt. Die Jungs, die jetzt ausgeholfen haben, gehören im erweiterten Teil dazu und haben sich so natürlich gut in die Abläufe eingefügt.

Das machte sich im Spiel deutlich bemerkbar. Von der ersten Minute an führte das Team von Axel Taudien - und gab den Vorsprung bis zu Ende nicht her. Knackpunkt des Spils war wohl die Zeit von der 38. bis zur 43. Minute, als die Werner sechs Treffer hintereinander markierten und so auf 27:18 davon zogen. „Da haben die Hammer dann auch gemerkt, dass nichts mehr ging und sich aufgegeben“, so Taudien.

Insgesamt zeigte sich der Trainer hoch zufrieden mit der Leistung seiner Mannschaft. Ein Detail fiel ihm dabei ins Auge: „Es ist das erste Mal, dass wir in der zweiten Hälfte weniger Treffer bekommen haben als in der ersten. Das fand ich sehr gut.“

Ein besonderes Lob bekamen zwei Spieler, die als Aushilfskräfte in den Kader gerutscht waren: Jan Berger und Torwart Jonas Ganswind. „Jan hat sich ohne Probleme ins Spiel eingefügt. Und auch Jonas, als der ins Spiel kam, hat er da einige Dinger gut gehalten und seine Sache sehr ordentlich gemacht“, so Taudien.

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