Erkan Baslarli hat noch lange nicht genug getroffen

Fußball: Kreisliga A

Noch vor Wochen hatte Eintracht Wernes Torjäger Erkan Baslarli 50 Tore als Ziel für diese Saison ausgegeben. Zwei Spieltage vor Schluss hat er diese Marke mit 53 Toren bereits erreicht. Jetzt will er die 60 knacken. „Mir ist aber wichtiger, dass wir Vizemeister werden. Es ist Eintracht Werne und nicht Eintracht Baslarli“, sagt der Stürmer.

WERNE

, 18.05.2017, 17:13 Uhr / Lesedauer: 1 min
Erkan Baslarli hat noch lange nicht genug getroffen

Selten: Erkan Baslarli (Mitte) sitzt auf der Bank, statt im gegnerischen Strafraum für Unruhe zu sorgen.

Erstmals in dieser Saison wurde der 26-Jährige am Sonntag in der Torjägerliste überholt. Unnas Björn Scharfe zog mit 47 Toren vorbei – da das Eintracht-Spiel beim TSC Hamm II wegen Unwetter abgebrochen wurde. Im Nachholspiel ließ sich Baslarli dann aber nicht lange bitten und schoss den TSC mit neun Toren im Alleingang ab.

„Ich war noch aggressiver, weil ich am Sonntag ja schon drei Tore erzielt hatte, bevor das Spiel abgebrochen wurde“, sagt Baslarli und nennt auch einen wichtigen Grund, weshalb er derzeit Tore am Fließband beisteuert: „Das System, das wir in dieser Saison spielen, passt einfach.“

In den kommenden beiden Spielen beim Tabellenfünften TuS Uentrop, mit dem Eintracht Werne noch um die Vizemeisterschaft konkurriert, und dem Tabellenletzten SuS Rünthe will der Türke seinen Sechs-Tore-Vorsprung verteidigen. Und nicht nur das: 60 Tore sind der nächste Meilenstein. „Man könnte meinen, dass ich, wenn ich gegen den Drittletzten Hamm neun Tore schieße, gegen Rünthe noch mehr schieße. Ich will Rünthe aber respektieren. Außerdem muss man sagen, dass sich der TSC Hamm auch irgendwann hängen lassen hat“, sagt Erkan Baslarli.

Wechsel nach Bönen

Gar nicht auszumalen, in welche Dimensionen der 26-Jährige vorstoßen würde, wenn er im Hinspiel in Rünthe nicht gefehlt hätte. Es sind aber jetzt schon Dimensionen, an die Baslarli in der kommenden Saison wohl anknüpft, wenn er für den Ligakonkurrenten I.G. Bönen auf Torejagd geht. Und das, obwohl er schon bei seinem Ex-Verein TuS Wiescherhofen, der in die Landesliga aufsteigen wird, zugesagt hatte.

„Bönen hat mir ein Angebot gemacht, das ich nicht ablehnen konnte“, erklärt Baslarli und setzt noch einen drauf: „Und es dreht sich hier nicht um ein paar hundert Euro.“

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