Eric Sabe: „Was andere Vereine von unseren Spielen haben, ist uns egal“

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Die Formkurve zeigt beim SV Herbern in den letzten Spielen nach oben. Eric Sabe, der in dieser Saison seine Rückkehr beim Landesligisten feierte, ist zufrieden mit der bisherigen Spielzeit.

Herbern

, 24.04.2019, 16:27 Uhr / Lesedauer: 2 min

Eric Sabe (24) durchläuft mit dem SV Herbern aktuell eine erfolgreiche Phase. Aus den letzten fünf Spielen holten die Herberner vier Siege. Darunter auch den Sieg im Pokal-Halbfinale gegen den Westfalenligisten TuS Hiltrup. Im Interview spricht der Außenverteidiger über das kommende Spiel gegen Tabellenführer Grün-Weiß Nottuln, die Saison des SV Herbern und den möglichen Gegner im Pokalfinale.

Herr Sabe, am Wochenende geht es für den SV Herbern zum Tabellenführer Grün-Weiß Nottuln: Was rechnen Sie sich da aus?

Kann ich ehrlich noch nicht so genau sagen, weil ich zu Beginn der Woche wegen der Uni nicht beim Training war. Wir gucken, was geht, wollen alles reinhauen und dann schauen, was möglich ist.

Denkt die Mannschaft daran, dass sie die Meisterschaft mit einem Sieg noch mal spannend machen könnte?

Wir gucken in erster Linie auf uns. Was andere Vereine von unseren Spielen haben, ist uns erstmal egal. Wir müssen mit der besten Leistung alles raushauen. Ob andere Mannschaften dann davon profitieren, interessiert uns nicht.

Aus den letzten fünf Spielen hat der SV Herbern vier Mal gewonnen, darunter auch gegen den Westfalenligisten TuS Hiltrup. Wie kommt dieser Lauf zustande?

Wenn man mehr Spiele gewinnt, dann gibt das gutes Selbstbewusstsein. Darauf kann man aufbauen. Vor allem die Partie gegen Heiden (2:1-Sieg gegen FC Viktoria Heiden am 14. April, Anm. d. Red.) war ein echtes Kampfspiel, da war es wichtig die Partie zu gewinnen. Normalerweise hätten wir so ein Spiel unentschieden gespielt oder verloren, deshalb war es wichtig und tat gut für das Selbstbewusstsein, das Spiel zu gewinnen.

Sie befinden sich aktuell auf Platz sechs mit 15 Punkten Abstand zu den Abstiegsrängen, 16 Punkten Abstand auf den Aufstiegsplatz. Sie sind dadurch im gesicherten Mittelfeld, aber auch etwas im Niemandsland der Tabelle. Wie zufrieden sind Sie mit dem bisherigen Saisonverlauf?

In der Hinrunde konnte ich noch nicht wirklich eingreifen, aber aufgrund der vielen Neuzugänge, die wir haben, und der kurzen Zeit, die wir hatten, können wir wirklich zufrieden sein. Viele hätten uns wohl vor der Saison weiter unten erwartet. Von daher sehe ich unsere bisherige Leistung sehr positiv.

Vor einer Woche haben Sie den Westfalenligisten TuS Hiltrup im Kreispokal geschlagen und sind in das Pokalfinale eingezogen. Wie sehr fiebert man dem Spiel am 30. Mai schon entgegen?

Ja, schon sehr. In erster Linie steht da natürlich die Liga, aber ein Pokalfinale ist natürlich immer was Besonderes. Gerade weil wir entweder mit Nordkirchen ein echtes Derby hätten oder auf Gievenbeck treffen, meinen alten Verein.

Sie haben es angesprochen: Im Finale könnte der SV Herbern auf Oberliga-Schlusslicht Gievenbeck oder Bezirksliga-Tabellenführer FC Nordkirchen treffen: Wer wäre Ihnen lieber?

Lieber kann man schlecht sagen. Gegen Nordkirchen wäre es ein Derby, ein hitziges Kampfspiel. Gegen Gievenbeck wären wir ein wenig Underdog, hätten die Chance mitzuspielen. Ich bin da offen für alles.

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