„Elf Freunde, die sich prima verstehen“: WSC III läuft der zweiten Mannschaft den Rang ab

dzFußball-Rückblick

Wernes dritte Fußballmannschaft kann zufrieden sein mit der abgelaufenen Saison. Das Team lief der Zweiten mal eben den Rang ab. Coach Marc Schwerbrock sieht dennoch Luft nach oben.

Werne

, 24.06.2019 / Lesedauer: 3 min

In unserem Fußball-Rückblick schauen wir auf alle Teams der abgelaufenen Saison aus Werne und Herbern.

Werner SC III (Kreisliga B, Platz 11, 37 Punkte, 94:87 Tore, 10 Siege, 7 Unentschieden, 13 Niederlagen)

Spiel der Saison: Hier kommen gleich mehrere Spiele in Frage. Mit Sicherheit die beiden internen Vereinsderbys gegen die Zweitvertretung, die die Dritte zweimal für sich entschied (4:1 und 8:2), aber auch der klare 9:1-Erfolg über Concordia Albachten II.

Das Highlight der Saison: Das Highlight der Saison ist die Tordifferenz des Werner SC. In 30 Spielen erzielten die Werner 94 Tore und waren damit die zweitbeste Offensive in der Liga hinter dem am Ende Tabellenzweiten, der Reserve des VfL Wolbeck (103 Tore). In der Defensive mussten die Werner allerdings auch 87 Tore hinnehmen, was gleichzeitig die viertschlechteste Defensive bedeutet. So versprechen Spiele der Dritten Mannschaft auf jeden Fall eines: viele Tore. Dazu muss man anmerken, dass die Dritte lediglich zweimal ein torloses 0:0 lieferte.

Wendepunkt der Saison: Der 2:0-Sieg des Werner SC III am fünften Spieltag gegen den VfL Wolbeck II. Nachdem die Dritte mit zwei Punkten aus den ersten vier Partien schwach in die Saison gestartet war, kam sie nach dem Sieg gegen Wolbeck endlich in Fahrt und landete drei Siege in Folge. Seit diesem Zeitpunkt setzte sich die Dritte im sicheren Mittelfeld der Tabelle fest.

Kuriosum der Saison: Das liegt am zweiten Spieltag. Die Dritte spielte dort 3:3-Unentschieden gegen den TuS Hiltrup III. Es war für Hiltrup III der einzige Punkt, den sie in der gesamten Spielzeit holten. Für die Dritte, die die zweitbeste Offensive der Liga stellt, war das kurios. Das Rückspiel entschied die Dritte mit 10:0 klar für sich. Ein weiteres Kuriosum ereignete sich auf der Abschlussfahrt am Goldstrand in Bulgarien, als ein Spieler der Dritten das Essen im Hotel sehr schmackhaft fand und reichlich aß, während seine Mannschaftskollegen mit Bauchkrämpfen auf ihren Zimmern lagen.

Lowlight der Saison: Wenn es ein Lowlight gibt, dann kann man hier die zwei Derbyniederlagen gegen den Ortsnachbarn SV Herbern III nennen. Die Werner verloren beide Aufeinandertreffen mit 2:4 und 3:4.

Der Spieler der Saison: Hierbei fällt Wernes Angreifer Michael Aschoff ins Auge. Er absolvierte die meisten Spiele für die Dritte und stand von allen Akteuren am längsten auf dem Platz. Mit 28 Toren war er in der Kreisliga B3 Münster zudem der zweitbeste Torschütze der Liga.

Die Maschine der Saison: Wernes Mittelfeldspieler Alexander Sudholt zeigte von Woche zu Woche gute Leistungen und machte auf seiner Außenbahn einige Meter. Laut Trainer Marc Schwerbrock nicht selbstverständlich, da Sudholt manchmal direkt von der Fete auf den Platz gekommen sei.

Das sagt der Trainer: „Für unsere Mannschaft mit den lockeren Trainingseinheiten und zahlreichen Ausfällen jeden Sonntag und anderen Prioritäten war die Saison okay. Als nichts mehr nach oben oder nach unten ging, war die Luft bei uns aber raus. Nächste Saison wollen wir noch etwas besser abschneiden“, sagte Wernes Coach Marc Schwerbrock.

Die Saison als Song: Das Lied aus dem Intro der japanischen Anime-Serie „Die Kickers“, da sich die Dritte als eine Mannschaft aus Spielern zusammenstellt, die sich lange kennen und auch viel privat unternehmen und zu einem großen Freundeskreis zusammengewachsen sind. Weiterhin schwört sich die Dritte vor jedem Spiel kurz vor dem Anpfiff mit diesem Lied auf das Spiel ein. Denn sie sind ja elf Freunde, die sich prima verstehen – hip hip hip hip, hurra!

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