Eintracht Wernes Hallenspezialisten schlagen wieder zu: Finalsieg gegen Landesligist

Hallenfußball

Beim Excellence Cars Cup in Hamm hat sich Eintracht Werne wieder einmal gut in der Halle verkauft. Der A-Ligist kämpft sich durchs Turnier - und behält in den entscheidenden Momenten die Nerven.

Werne

, 13.01.2020, 19:37 Uhr / Lesedauer: 1 min
Eintracht Wernes Hallenspezialisten schlagen wieder zu: Finalsieg gegen Landesligist

Serkan Adas erzielte einen wichtigen Treffer für Eintracht Werne im Halbfinale gegen TuS Germania Lohauserholz-Daberg. © Johanna Wiening

Die Hallenspezialisten haben wieder zugeschlagen: Fußball-A-Ligist Eintracht Werne hat am Sonntag den Excellence Cars Cup in Hamm gewonnen. Zuvor hatte sich die Eintracht bereits die Werner Stadtmeisterschaft gesichert und war beim Potti Cup in der letzten Woche erst im Neunmeterschießen an Regionalligist SV Lippstadt gescheitert. Auf dem Weg zum Erfolg setzte sich die Mannschaft von Trainer Mario Martinovic dabei gegen zahlreiche höherklassig spielende Teams durch.

Schon in der Gruppenphase hatten die Werner angedeutet, dass auch bei diesem Turnier mit ihnen zu rechnen sein würde. Ein 2:1-Erfolg gegen die SG Bockhum-Hövel (Bezirksliga), ein 3:0-Sieg gegen den TSC Kamen (Kreisliga A), ein souveränes 5:1 gegen Ligakonkurrent TSC Hamm, nur gegen Landesligist TuS Wiescherhöfen musste sich die Eintracht geschlagen geben. „Da haben wir 2:0 geführt, verlieren dann aber 2:3“, ärgert sich Trainer Martinovic. Doch die Revanche sollte folgen.

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Im Halbfinale trafen die Werner dann auf Bezirksligist TuS Germania Lohauserholz-Daberg. „Das ist wirklich eine sehr gute Hallenmannschaft“, lobt Martinovic. „Das sah wirklich prima aus, was die gemacht haben.“ Den 0:2-Rückstand glichen Serkan Adas und Tunahan Sari aus, im Neunmeterschießen sorgten erneut Sari, Sandro Ünal und Enes Akyüz für den Einzug ins Endspiel.

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Hier bekam die Eintracht die Chance zur Revanche gegen Landesligist Wiescherhöfen. „Wir führen 1:0 durch Enes (Akyüz, d. Red.), kassieren aber zwei Minuten vor Schluss das 1:1“, berichtet Martinovic. Im folgenden Neunmeterschießen behielten die Werner erneut die Nerven: Torwart Daniel Rafalski hielt zwei Versuche der Wiescherhöfer, Tunahan Sari und Enes Akyüz verwandelten. Der Turniersieg war geglückt!

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„Wir haben die Leute, die man in der Halle gut gebrauchen kann: kleine, quirlige, technisch starke Spieler, einen guten Torwart, die Jungs bringen alles mit“, lobt Martinovic. „Das war richtig schön für die Jungs. Da kam auch wieder gut was in die Mannschaftskasse, da kann man eine schöne Abschlussfeier von machen, und Spaß hat‘s ja auch gemacht.“

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