Eintracht Werne trifft auf Lieblingsgegner Hammer SC

Fußball-Kreisliga A1

Neunmal traf die Werner Eintracht bereits auf den Hammer SC. Verloren haben die Evenkämper dabei noch nie. Das soll - wenn es nach Coach Mario Martinovic geht - auch am Sonntag so bleiben.

von Marcel Schürmann

Werne

, 26.04.2019, 20:00 Uhr / Lesedauer: 2 min
Eintracht Werne trifft auf Lieblingsgegner Hammer SC

Eintrachts Kapitän Enes Akyüz will mit seinem Team wie im Hinspiel gegen den Hammer SC einen Sieg einfahren. © Matthias Kerk

Sechs Siege, drei Unentschieden, null Niederlagen. Das ist die Bilanz von Fußball-Kreisligist Eintracht Werne aus den bisherigen Duellen mit dem Hammer SC. „Immer drei Punkte gibt‘s nicht. Das wird für uns kein Selbstläufer“, sagt Eintracht-Coach Mario Martinovic. Dennoch sei ein Sieg am Sonntag, 28. April, (15 Uhr, Sportplatz Pilsholz, In der Fuchshöhe 14, 59069 Hamm) für seine Mannen Pflicht: „Aktuell haben wir wieder einen guten Lauf. Wir lassen wenig zu und machen vorne immer unser Tor. Daher sollten wir am Sonntag auch einen Dreier einfahren.“

Meisterschaft noch nicht entschieden

Der wäre immens wichtig, wenn die Eintracht die letzte Chance auf die Meisterschaft wahren möchte. Zurzeit liegen die Evenkämper fünf Punkte hinter Spitzenreiter SVE Heessen, könnten mit einem Erfolg den Abstand bis auf zwei Punkte verkürzen. Die Heessener haben am Wochenende spielfrei. „Wir haben es nicht mehr in der eigenen Hand. Alles, was wir machen können, ist, dass wir versuchen zu siegen. Sonst bleibt uns nichts übrig, als nächste Woche auf eine Reaktion von Heessen zu warten und zu hoffen, dass sie patzen. Die sahen zuletzt nicht so souverän aus“, hat Martinovic noch Resthoffnungen, dass Heessen noch einmal ausrutschen könnte.

Auf die Chancen im Meisterschaftsrennen angesprochen, fühlt sich Martinovic nicht fair behandelt. „Es wurde massiv ins Geschehen eingegriffen - dadurch, dass sämtliche Punkte, die Rot-Weiß Unna II erzielt hat, bevor sie zurückgezogen haben, annulliert wurden.“ Die Rot-Weißen hatten ihr Spiel beim Spitzenreiter Heessen Anfang September überraschend mit 3:2 gewonnen, die Eintracht ihrerseits gewann eine Woche später in Unna mit 4:0. Durch Unnas Rückzug sind die Ergebnisse hinfällig. „Die Runde hätte meiner Meinung nach so gewertet werden müssen. Dann wären wir eben nicht fünf Punkte hinter Heessen, sondern nur zwei.“ Die Spielordnung gibt dem Staffelleiter aber recht. Die Ergebnisse müssen annulliert werden, auch wenn Martinovic das nicht gefällt.

Gedrosseltes Trainingspensum

Trotz des anstehenden Ligaendspurts hat Mario Martinovic das Trainingspensum zuletzt ein wenig runtergeschraubt: Die Mannschaft trainiert nur noch zweimal, statt wie bisher dreimal pro Woche. „Dennoch“, verspricht Martinovic, „sind wir bei der Sache.“ Für die Partie am Sonntag beim Hammer SC kehren in Sami Schebab, Simon Pepper und Andreas Pawlik drei Urlauber in den Kader zurück. Fehlen werden definitiv Kadir Kavakbasi, der im Nachholspiel an Ostermontag die fünfte Gelbe Karte gesehen hat sowie Cem Boskurt (muskuläre Probleme).

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