Eintracht Werne spielt Unentschieden im ersten Topspiel

dzFußball: Kreisliga A

Drei Topspiele hat Eintracht Werne in der Liga vor der Brust. Das erste absolvierte die Mannschaft am Sonntag gegen Herringen und spielte unentschieden. Der Trainer ärgerte sich trotzdem.

Werne

, 21.09.2020, 10:20 Uhr / Lesedauer: 2 min


Kreisliga A1 Unna/Hamm
Herringen - Eintracht Werne 1:1 (1:1)

SVF Herringen, VfL Kamen und VfL Mark heißen die Gegner von Eintracht Werne an den Spieltagen drei bis fünf. Gegen Herringen ließen die Evenkämper ihr Können aufblitzen und spielten 1:1-Unentschieden. Eintracht Werne steht jetzt bei sieben Punkten.

„Das war ein leistungsgerechtes Unentschieden, das muss man schon so zugeben“, resümierte Trainer Mario Martinovic nach dem Abpfiff. Dabei gingen die Evenkämper früh mit 1:0 in Führung. Die Eintracht kam auf der rechten Seite zu einem Freistoß. Innenverteidiger und Torwart von Herringen gingen gemeinsam hoch, doch der Keeper ließ den Ball fallen. Das nutzt Eintrachts Innenverteidiger Damir Kurtovic aus und lupft den Ball zum 1:0.

Doch wer jetzt denkt, die Eintracht hätte das Spiel danach im Griff gehabt, der irrt. „Wir haben die Partie dann völlig aus der Hand gegeben“, sagte er. „Da wurde Herringen dann immer stärker.“ So blieben die Hausherren in der ersten Halbzeit auch die bessere Mannschaft.

Und das zeigten sie früh: In der 22. Minute glich Simon Brömmelhaus zum 1:1-Unentschieden aus, Eintrachts Torwart Daniel Rafalski hatte keine Chance.

Mit Mühe und Not retteten sich die Evenkämper bis in die Halbzeit. Danach aber wurde Eintracht besser und die Herringer deutlich schlechter. „Die waren einfach platt, aber wir sind auch stärker geworden“, so Martinovic.

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Die Evenkämper kamen immer wieder zu guten Torchancen. So vergab Abdullah Sahin gleich zwei Mal vor dem Tor. Auch Marko Martinovic hätte nochmal treffen können, ebenso wie Enes Akyüz und Damir Kurtovic. „Das war ärgerlich, da hätten wir schon auch noch eine Chance reinmachen können“, ärgerte sich Mario Martinovic nach dem Abpfiff. „Und wenn wir die Chance reingemacht hätten, wären wir sicherlich auch die Sieger gewesen. Dann hätte Herringen das nicht mehr aufholen können.“

Dennoch zeigte sich der Trainer mit sieben Punkten aus drei Spielen zufrieden. „Das ist schon eine gute Bilanz“, sagt er. „Herringen ist eine super starke Heimmannschaft, da kann man auch durchaus mal unentschieden spielen. Das ist absolut in Ordnung.“

Eintracht: Rafalski - Bozkurt (90. Kocabas), S. Ünal (69. D. Ünal), Akyüz, Sari, Kurtovic, Sahin, Baslarli, Martinovic, Saadouni (78. Farchmin), Bajric (87. Kozlik)

Tore: 1:0 Kurtovic (10.), 1:1 (22.)

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