Eintracht Werne siegt - doch die Verletztenliste vor dem Kreispokal wächst

Fußball

Die Generalprobe vor dem Kreispokal-Halbfinale am kommenden Samstag konnte Eintracht Werne für sich entscheiden. Dennoch wächst die Sorge vor dem wichtigen Spiel.

Werne

, 09.08.2020, 19:30 Uhr / Lesedauer: 1 min
Mario Martinovic war mit dem Spiel unter den Umständen zufrieden.

Mario Martinovic war mit dem Spiel unter den Umständen zufrieden. © Helga Felgenträger

Es war kein einfaches Testspiel, weder für TuRa Bergkamen, noch für Eintracht Werne am Sonntagnachmittag. Bei schwülwarmen Wetter standen sich die beiden Mannschaften gegenüber - und lieferten sich ein enges Spiel, das Eintracht Werne mit 1:0 gewann.

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„Das war wirklich kein einfaches Spiel für beide Mannschaften“, erklärt auch Eintrachts Trainer Mario Martinovic. Noch zu Beginn des Spiels hatten beide Teams versucht, auch in der Offensive zu agieren - doch dann machte ihnen die starke Hitze einen Strich durch die Rechnung.

„Wir haben uns dann sehr auf die Defensive konzentriert und versucht, möglichst kein Gegentor zu bekommen“, so Martinovic. Das funktionierte auch gut - hinten konnten die Evenkämper ihren Kasten gut dicht halten.

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Nach vorne war es - trotz der Rückkehr von Top-Torjäger Abdullah Sahin - nicht ganz so einfach. Erst in der 70. Minute erlöste Aboubacar seine Mannschaft mit dem 1:0. Das war am Ende auch der Endstand. „Mit dem Spiel bin ich zufrieden - es hat uns auch einiges an Selbstvertrauen gegeben“, so Martinovic.

Was den Trainer aber sorgenvoll stimmt: In der 20. Minute musste Marko Martinovic verletzt ausgewechselt werden. „Ich will es nicht beschreien, aber es sah schon nach einer Zerrung aus“, sagt der Trainer. Folglich würde es eng werden mit dem Kreispokalspiel am kommenden Wochenende.

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Damit ist er nicht der einzige: Auch Enes Akyüz war wegen einer Zerrung gegen Bergkamen nicht dabei, ebenso wie Deniz Ünal. Abdullah Sahin ist erst seit der vergangenen Woche wieder im Training. „Es kann sein, dass das Spiel für uns zu früh kommt“, fürchtet Martinovic. „Aber wir werden unser Bestes tun und die beste Mannschaft auf den Platz bringen, die möglich ist.

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