Eintracht Werne legt zu oft quer, gewinnt aber souverän

Souverän fuhr Eintracht Werne in der Kreisliga A den nächsten Sieg ein. DieAbwehrstärke der Elf griff einmal mehr. Den Rückstand zum Tabellenführer verkürzte die Eintracht allerdings nicht.

14.04.2019 / Lesedauer: 3 min
Eintracht Werne legt zu oft quer, gewinnt aber souverän

Nico Schiller (l.) besiegte mit seiner Eintracht aus Werne den BV 09 Hamm klar mit 3:0. © Patrick Fleckmann

Mit 3:0 behielt Eintracht Werne gegen den BV 09 Hamm in der Fußball-Kreisliga A am Sontag die Oberhand. Dabei blieb Werne erneut ohne Gegentor.

Kreisliga A1 Unna-Hamm

Eintr. Werne – BV 09 Hamm

3:0 (2:0)

Da aber auch der SVE Heessen, derzeitiger Tabellenführer der Kreisliga A1, sein Spiel gegen den Hammer SC knapp mit 2:1 gewann, bleibt es bei acht Punkten Rückstand für die Eintracht – die allerdings ein Spiel weniger absolviert hat.

Zuerst sah es aber gar nicht nach einem Erfolg der Eintracht aus. „In den ersten 15 Minuten waren wir nicht im Spiel“, sagte Wernes Trainer Mario Martinovic, der hörbar unzufrieden über die Anfangsphase seiner Elf war. Hamms Abdullah Sahin hatte da gleich eine laut Martinovic „hundertprozentige“ Möglichkeit, die Eintracht-Schlussmann Daniel Rafalski vereitelte.

Schönes Tor bringt Werne in Führung

Plötzlich führte stattdessen der Gastgeber. Enes Akyüz sah, dass BV-Torwart Tobias Janssen etwas zu weit vor dem Tor stand – und schlenzte den Ball aus gut 25 Metern ins lange Eck. „Ein wunderschönes Tor. Danach waren wir sehr gut im Spiel“, so Martinovic. Ibrahim Kabakoglu stellte noch vor der Pause auf 2:0 für die Martinovic-Elf. „Das war klares Abseits“, gestand Martinovic ein.

Wernes große Stärke, das Verteidigen, machte den Gästen aus Hamm fortan das Leben schwer. „Es kam nicht mehr viel vom Gegner“, so der Trainer. Nur eine Halbchance durch Sahin sah er. Es bleibt also vorerst bei nur 15 Gegentreffern in der laufenden Meisterschaft für die Eintracht.

„Kann gar nicht alle Chancen aufzählen“

Für die lief es vorne allerdings alles andere als rund. „Ich kann gar nicht alle Chancen aufzählen“, stöhnte Martinovic. Werne spielte sich über beide Außenbahnen ständig gut durch, suchte aber nicht den Abschluss. „Wir haben zu oft quergelegt“, so Martinovic. Als Enes Akyüz dann einmal steil in die Spitze spielte, erzielte Kadir Kavakbasi gleich das entscheidende 3:0.

Eintracht Werne: Rafalski – Akyüz, Sami Schebab, Pawlik (70. Matula), Schiller, Kabakoglu (60. Kavakbasi), Martinovic, D. Ünal, Souita, S. Ünal, Sari

Tore: 1:0 Akyüz (15.), 2:0 Kabakoglu (35.), 3:0 Kavakbasi (69.)

Lesen Sie jetzt