Die Reserve des SV Herbern lässt zu Hause zu viele Chancen liegen

Fußball: Kreisliga A

Die Reserve des SV Herbern hat am Sonntag im Heimspiel gegen den SV Rinkerode eine 1:2-Niederlage einstecken müssen. Die Pleite war überflüssig.

Herbern

, 13.10.2019, 21:17 Uhr / Lesedauer: 2 min
Die Reserve des SV Herbern lässt zu Hause zu viele Chancen liegen

Luis Krampe (l.) brachte den SV Herbern bereits nach neun Minuten in Führung. © Döring (A)


Kreisliga A2 Münster
SV Herbern II – SV Rinkerode 1:2 (1:2)

Die Herberner waren die spielbestimmende und bessere Mannschaft. Dennoch stehen die Blau-Gelben nach 90 Minuten ohne Punkte da. Warum das so ist, erklärte Herberns Trainer Daniel Heitmann nach der Partie: „Bei uns hat es heute einfach an der Chancenverwertung gelegen. Wir haben so viel liegen gelassen. Ich glaube Rinkerode weiß selbst nicht so richtig, wie die heute hier gewonnen haben.“

Für die Gastgeber lief zunächst alles nach Plan. Bereits nach neun Minuten fiel das 1:0 für den SV Herbern. Nach einer Flanke schraubte sich Luis Krampe in die Luft und netzte die Kugel per Seitfallzieher ein (9.). „Ein sehenswerter Treffer. Luis lag dabei quer in der Luft“, beschreibt Heitmann das Tor. Die Freude über die Führung hielt nicht lange.

Nur vier Minuten später fand eine Flanke den Kopf des großgewachsenen SV-Spielers Aron Jakab. Der köpfte zum Ausgleich (13.). „Da hat er einfach seine Größenvorteile gut genutzt“, sagte Heitmann. Rinkerode trat in der Offensive nicht so oft in Erscheinung. Dann bekam der Gast in der 32. Minute einen Foulelfmeter zugesprochen. Luis Bertels verwandelte sicher. „Das waren dann auch die einzigen Aktionen im Spiel von Rinkerode. Mehr haben die offensiv nicht hinbekommen“, berichtete Heitmann.

Im zweiten Durchgang ging die Herberner Verschwendung mit ihren Chancen weiter. Ein Schuss von Luis Krampe knallte an die Latte (47.). Tom Brinkmann lief allein auf den gegnerischen Keeper zu. Sein Lupfer über den Torwart prallte aber nur an den Innenpfosten und von dort aus wieder ins Feld (56.). „Danach hatten wir noch viel Zeit, um das Tor zu erzielen, aber wir waren einfach nicht konsequent vor dem Tor. Die Niederlage ist sehr bitter und meiner Meinung nach völlig unverdient“, sagte der Coach.

SV Herbern: Zurloh – Sobbe (70. Hönekop), Cangül (65. K. Höring), Gröne (46. Hülk), Schwert, Brinkmann, Krampe, Schulte, Bergmann, Kortendick, Mangold

Tore: 1:0 Krampe (9.), 1:1 Jakab (13.), 1:2 Bertels (32./FE)

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