„Die Pause nervt“: Jussef Saado vom Werner SC möchte endlich wieder auf den Platz zurück

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Zwei Spiele verpasste Jussef Saado vom Werner SC zuletzt wegen Adduktorenproblemen. Darunter auch das Derby gegen Herbern. Für seine Rückkehr hat der Stürmer schon ein genaues Datum im Kopf.

Werne

, 06.10.2020, 12:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

Ein Schlag auf den Knöchel gehört beim Fußball dazu. Dass dadurch Verletzungen entstehen können, leider genauso. Das musste Jussef Saado vom Werner SC am eigenen Leib erfahren.

Im Landesliga-Spiel bei der TuS 1910 Wiescherhöfen bekam der Stürmer vor zwei Wochen einen Schlag ab. „Dabei habe ich mir etwas an den Adduktoren getan“, sagt Saado.

Saado verpasste das Derby gegen den SV Herbern

In der Partie eine Woche später gegen TuS Haltern II versuchte der 30-Jährige, auf die Zähne zu beißen. Nach 60 Minuten musste er aber ausgewechselt werden. „Da habe ich die Adduktoren wieder gemerkt. Sich durchzuziehen, macht keinen Sinn.“ In der folgenden Begegnung war Saado dann gar nicht im Kader.

Besonders tragisch: es war das Kreispokal-Derby gegen den SV Herbern und seinen Ex-Verein. „Darauf haben wir alle hingefiebert. Das war natürlich extrem bitter, abzusagen.“ Auch den 3:0-Erfolg gegen den SC Dorsten-Hardt am Sonntag verpasste der Werner.

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Saado hofft, dass die Verletzungspause schon am kommenden Spieltag beendet ist. Am Sonntag (11.10.) tritt der WSC bei Viktoria Heiden an. „Ich möchte am Wochenende wieder im Kader sein. Das ist mein Wunsch. Die Pause nervt.“

Der Angreifer könne schon wieder locker laufen. Im Alltag habe er keine Schmerzen. Sein Ziel: Ende dieser Woche wieder mit dem Ball trainieren. „Ich fühle mich gut. Donnerstag oder Freitag möchte ich im Training wieder den Ball am Fuß haben.“

Die Fitness ist für Saado nicht das Problem

Gedanken wegen fehlender Fitness macht er sich nicht. Die Fitness ist nicht das Problem. Die Adduktoren sind das Problem.“ Saado befinde sich in ständigem Austausch mit seinem Trainer Lars Müller, der von seinem Fitnesszustand wisse.

Der Physiotherapeut habe sich die Adduktoren angeguckt und vermute eine Zerrung. Sollte sich seine Verletzung wieder verschlechtern, würde er zum Arzt gehen.

Am liebsten würde Saado sich den Weg aber sparen und auf dem Fußballfeld wieder in Richtung des gegnerischen Strafraums ziehen wollen.

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