Der Werner SC unterliegt gegen den Drittletzten in allen Belangen

dzFußball: Landesliga 4

Im letzten Spiel vor der Winterpause setzt es eine deutliche Niederlage: Der Werner SC verliert mit 1:3 gegen den FC Viktoria Heiden. Eine verdiente Pleite für die Landesliga-Fußballer.

Werne

, 08.12.2019, 18:58 Uhr / Lesedauer: 2 min


Endlich mal wieder ein Sieg – das hatte sich der Werner SC vor diesem Spieltag gewünscht. Der FC Viktoria Heiden schien da als Mannschaft aus dem Tabellenkeller genau der richtige Gegner zu sein. Aber falsch gedacht: Am Ende setzte es eine deutliche und verdiente 1:3-Niederlage.

Landesliga 4
Werner SC - FC Viktoria Heiden 1:3 (0:2)

„Wir sind einfach von Anfang an nicht richtig ins Spiel gekommen“, ärgerte sich WSC-Trainer Lars Müller nach dem Abpfiff über die deutliche Niederlage. Schon von Beginn an waren es die Heidener, die für die Gefahr vor dem Tor sorgten. Besonders der starke Tobias Baumeister sorgte immer wieder für gefährliche Bälle. Der war es auch, der den Ball zum 1:0 für den aktuellen Tabellenzwölften (25.).

Bei den Wernern blieben die gefährlichen Chancen allerdings aus – zu oft blieb der Ball im Heidener Mittelfeld hängen und sorgte durch schnelle Konter der Gäste dann wieder für Gefahr vor dem Kasten von WSC-Keeper Jorma Hoppe.

Hauptsächlich waren es Ecken, bei denen die Werner in den Strafraum der Gäste vordringen konnten. Doch auch die führten nicht zum gewünschten Erfolg.

Ganz anders auf der anderen Seite: Nach einer Ecke kam der Heidener Nils Lütkebohmert vor dem Kasten der Gastgeber frei an den Ball und netzte schon vor der Pause zum 2:0 für den Gast aus Heiden ein (37.).

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Nach der Halbzeit wollte der Werner SC ein anderes Gesicht zeigen. Mondrian Runde und Henry Poggenpohl kamen für Marvin Stöver und Daniel Durkalic – in der Hoffnung, damit die rechte Seite dichtzuhalten und neue Torchancen zu kreieren. Doch der Erfolg blieb aus.

Stattdessen klingelte es erneut auf der anderen Seite. Markus Seyer zerstörte mit seinem Treffer zum 3:0 aus Heidener Sicht früh die Hoffnung, doch noch mal zurückzukommen. „Wir haben große Probleme gehabt mit den langen Bällen über außen und wenig Ruhe im eigenen Passspiel“, zeigte sich WSC-Trainer Lars Müller nach dem Abpfiff frustriert. Da war auch das Kopfballtor von Mondrian Runde in der 87. Minute nur noch Ergebniskosmetik.

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„Wir haben versucht, zurückzukommen mit Aufwand, aber ohne die nötige Ruhe, einen klaren Ball zu spielen“, so Müller. Nach dem fünften sieglosen Spiel in Folge stehen die Werner zwar immer noch auf dem vierten Rang. Doch den teilen sie sich mit dem punktgeichen Lokalkonkurrenten SV Herbern. Mit Blick auf den bisherigen Saisonverlauf, in dem der Werner SC zwar etwas überraschend, aber dennoch verdient lange an der Spitze der Fußball-Landesliga stand, hält Lars Müller aber dennoch fest: „Trotz der Niederlagen zuletzt war es insgesamt ein gutes Halbjahr für uns.“

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