Der Werner SC muss sein Selbstvertrauen wiederfinden

dzKolumne Klare Kante

Lange überzeugte der Werner SC in dieser Saison mit Willen, Kampfbereitschaft und Einsatz. Am Sonntag fehlte genau das. Der WSC muss wieder an seine Fähigkeiten glauben, meint unsere Autorin.

Werne

, 09.12.2019, 09:10 Uhr / Lesedauer: 1 min

Lange hat der Werner SC in dieser Saison überragende Leistungen abgeliefert. Zurecht stand die Mannschaft von Lars Müller bis zum 13. Spieltag an der Tabellenspitze. Die Truppe überzeugte besonders mit Willen, Kampfbereitschaft und Einsatz. Am Sonntag ließen sie jedoch diese Attribute vermissen. Natürlich kämpften die Werner gegen den Rückstand und versuchten, das Spiel zu drehen.

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Von außen jedoch bekam man den Eindruck, als hätte die Mannschaft nach den zuvor vier sieglosen Spielen in Folge nicht das nötige Selbstbewusstsein, um auch einem scheinbar verlorenen Ball noch hinterherzugehen. Besonders nach dem zwischenzeitlichen 0:3-Rückstand schien es, als würden die Werner selbst nicht mehr daran glauben, die Partie noch irgendwie für sich entscheiden zu können.

Der Werner SC muss sein Selbstvertrauen wiederfinden

© Johanna Wiening

Einzig Chris Thannheiser zeigte unbedingten Willen und zu jedem Zeitpunkt den Glauben, auch die schwierige Partie noch zu drehen. In seinem dritten Spiel von Beginn an nach seiner Verletzung versuchte er, seine Mitspieler aufzurütteln und zum Kämpfen zu animieren. An der 1:3-Niederlage änderte allerdings auch das nichts.

Für den Werner SC ist es gut, das jetzt erstmal Winterpause ist. Über den Jahreswechsel bleibt die Aufgabe bis zum Landesligastart im Februar, das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten wiederzufinden. Wenn man weiter oben mitspielen will – was die Werner durchaus können – muss der WSC sich an die starken Partien zu Beginn der Saison erinnern und dafür sorgen, dass das verkorkste Spiel gegen Heiden ein Einzelfall bleibt.

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