Der Werner SC hat ein gutes Gefühl vor Dorsten-Hardt

Fußball-Landesliga

Nach dem 3:1-Befreiungsschlag vor zwei Wochen gegen die SG Borken hat sich der Fußball-Landesligist Werner SC vorgenommen, am Sonntag im Ligaspiel beim SV Dorsten-Hardt nachzulegen.

von Marcel Schürmann

Werne

, 26.04.2019, 16:04 Uhr / Lesedauer: 2 min
Der Werner SC hat ein gutes Gefühl vor Dorsten-Hardt

Marvin Stöver (vorne am Ball) und der Werner SC wollen am Sonntag auswärts wie im Hinspiel gegen Dorsten-Hardt punkten. © Kerk

Mit einem guten Gefühl reisen die Landesliga-Fußballer des Werner SC am Sonntag zum Kellerkind SV Dorsten-Hardt, schließlich landete das Team von Lars Müller vor zwei Wochen einen Befreiungsschlag im Kampf um den Klassenerhalt und schöpfte neuen Mut für die kommenden Aufgaben im Restprogramm.

„Wir wollen gewinnen, klar. Die Spiele gegen Dorsten waren bisher immer recht eng - gerade in der letzten Saison“, erinnert sich WSC-Coach Lars Müller an die vergangenen Aufeinandertreffen der beiden Mannschaften. Die Statistik spricht dabei für die Gastgeber: Zwei Siege und ein Remis gab es bisher für Dorsten, Werne steht noch ohne Sieg gegen die Dorstener da. Müller erwartet deshalb erneut ein intensives Spiel: „Ich gehe davon aus, dass Dorsten den nächsten Schritt machen möchte. Die werden auch nicht absteigen, dafür machen sie zu viel richtig.“ Gerade in der Hinrunde habe Dorsten „viele Spiele unglücklich verloren“, wie Müller sagt, „sie hätten mehr Punkte verdient.“

Dorsten in der Rückrunde erstärkt

In der Rückrunde legte Dorsten zuletzt einen guten Lauf hin - holte 13 Punkte aus den letzten sechs Partien und konnte nicht nur die Abstiegsplätze verlassen, sondern in diesem Zeitraum auch den Punktestand verdoppeln. „Es gibt keine leichten Spiele mehr für uns. Wir haben aber trotzdem die Qualität, um da zu gewinnen. Wir dürfen es uns nicht erlauben, nachzulassen und müssen mit vollem Einsatz und einem klaren Kopf auf den Platz gehen. Dann machen wir gute Spiele und sind in der Lage, jeden Gegner in der Liga zu ärgern“, legt Müller die Messlatte für seine Mannen am Sonntag hoch. Mit einem Sieg könnte der WSC womöglich bis auf zehn Zähler von einem Abstiegsplatz abrücken und einen Riesenschritt in Richtung Klassenerhalt unternehmen.

Hinspiel endete 2:2

Im Hinspiel teilten sich die beiden Teams die Punkte. Im Oktober gelang der Müller-Elf nach 0:2-Rückstand in Überzahl noch der späte Ausgleich zum 2:2-Endstand. Nicht nur deshalb ist Dorstens Trainer Martin Stoetzel ziemlich angespornt und voller Vorfreude vor dem Duell: „Jetzt kommt die interessanteste Phase der Saison. Das sind die Spiele der Wahrheit. Wir müssen jetzt punkten, sonst steigen wir ab. In der Osterpause haben wir im Training noch mal angezogen und Kraft getankt.“ Für die Partie am Sonntag erwartet Stoetzel einen defensiven WSC: „Werne steht nur fünf Punkte vor uns. Wenn wir gewinnen, ziehen wir sie unten mit rein. Dementsprechend werden sie alles dafür tun, um nicht zu verlieren.“

Allzu rosig sieht es personell beim WSC allerdings nicht aus. Zwar kehren Colin Lachowicz, Jannik Prinz und Henry Poggenpohl zurück in den Kader. Fragezeichen stehen allerdings immer noch hinter Robin Przybilla und Stammkeeper Jorma Hoppe. Dafür sei Manuel Link spielberechtigt. „Er ist eine Option“, sagt Müller, „auch wenn Henrik (Pollak, Anm. d. Red.) das zuletzt sehr gut gemacht hat.“ Einen Einsatz von Mondrian Runde schloss Müller kategorisch aus. „Gänzlich aus dem Vollen schöpfen können wir aktuell nicht“, so Müller.

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