Der SV Stockum will „versuchen, zwei spielbereite Mannschaften stellen zu können“

dzFußball-Kreisliga

Die Personalsorgen beim SV Stockum reißen nicht ab. Um zwei Mannschaften auf den Platz bringen zu können, arbeiten die Trainer Zakaria Slimani und Abdelfittah Bhihi eng zusammen.

Stockum

, 23.10.2019, 15:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Die Pechsträhne des SV Stockum geht weiter. Nur einen Sieg aus zehn Spielen hat der Fußball-A-Ligist geholt und steht derzeit auf einem Abstiegsplatz. Auch bei der Reserve in der Kreisliga C sieht es nicht wirklich besser aus. Das Problem, was die beiden Stockumer Mannschaften derzeit haben, ist das gleiche: zu wenige Spieler.

„Die Situation ist aktuell einfach schwierig. Es sind ja nicht nur die Verletzten“, berichtet Zakaria Slimani, der Trainer der ersten Mannschaft. Mit Kapitän Marin Medjedovic und Youness Rissane sahen gleich zwei wichtige Stammspieler der Stockumer beim letzten Spiel die Ampelkarte und fehlen dem gebeutelten Verein zusätzlich.

Beim SV Stockum arbeiten die erste und zweite Mannschaft zusammen

Für Zakaria Slimani bedeutet das nun, dass er kreativ werden muss. Gemeinsam mit Abdelfittah Bhihi, dem Spielertrainer von Stockums Reserve, verständigte er sich auf parallele Trainingseinheiten der ersten und zweiten Mannschaft. „Wir müssen zusammenarbeiten, denn bei denen ist die Situation ja auch nicht besser“, sagt Zakaria Slimani.

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Die Reserve hat nach dem Abgang des ehemaligen Trainers Jamal Ayaou immer wieder mit Personalproblemen zu kämpfen. Der Tiefpunkt war die Absage des Spiels gegen die SG Isenbeck Hamm am vorletzten Spieltag, als nur neun einsatzbereite Spieler zur Verfügung standen.

Spielabsage soll einmaliger Vorfall bleiben

Das soll in Stockum aber ein einmaliger Vorfall sein und auf keinen Fall auch bei der ersten Mannschaft passieren, sind sich die Verantwortlichen einig. Um das zu gewährleisten, arbeiten die Trainer eng zusammen, erzählt Zakaria Slimani: „Nur so geht es aktuell. Wir setzen uns freitags nach dem Training zusammen und überlegen, wie wir beide Mannschaften einsatzbereit auf den Platz bekommen. Das wollen wir immer versuchen.“

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Auch am Samstag sei man in stetiger Kommunikation miteinander: „Wir reden miteinander und müssen manchmal auch versuchen Spieler zu aktivieren, die vielleicht nicht allzu schlimm verletzt sind und eingesetzt werden können.“ So sei es aktuell beispielsweise mit Emre Tas, der bei der Niederlage gegen Uentrop verletzt ausgewechselt werden musste: „Wir müssen abwarten, wie es ihm am Freitag geht. Aber wenn es irgendwie geht, wäre es gut, wenn er am Sonntag spielt.“

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