Der SV Herbern trifft früh, muss dann aber lange zittern

Fußball: Landesliga 4

Ein frühes und zwei späte Tore haben dem SV Herbern den 3:0-Sieg beim SV Dorsten-Hardt beschert. Wegen der mangelnden Chancenverwertung musste der SVH dabei aber bis zum Ende zittern.

von Carl Brose

Herbern

, 11.08.2019, 21:55 Uhr / Lesedauer: 2 min
Der SV Herbern trifft früh, muss dann aber lange zittern

Nika Amoev (r.) erzielte beim 3:0-Erfolg in Dorsten seinen ersten Landesliga-Treffer für den SV Herbern. © Verena Schafflick (A)

SV Dorsten-Hardt - SV Herbern 0:3 (0:1)

„Am Ende entspricht das Ergebnis dann auch dem Spielverlauf. Wir hätten aber schon in der ersten Halbzeit für klare Verhältnisse sorgen müssen“, sagte der Herberner Trainer Holger Möllers nach dem Spiel. Dabei startete seine Mannschaft furios in die Partie.

Nach nur zwei Minuten brachte Nika Amoev die Gäste in Führung. Eine lange Flanke aus dem Halbfeld von Dominick Lünemann konnte der Dorstener Schlussmann nicht wirklich entschärfen und das nutzte Amoev im Nachsetzen für sein erstes Landesliga-Tor.

Danach vergaben Sobbe, Schütte und Scholtysik noch gute Chancen, um auf 2:0 zu erhöhen. „Die frühe Führung hat uns Sicherheit gebracht. Das war sehr wichtig, gerade weil wir eine relativ junge Mannschaft haben“, so Möllers, „Dorsten hat auch etwas gebraucht, um sich von dem Schock zu erholen.“

Erst in der zweiten Halbzeit begannen die Gastgeber sich wirklich an dem Spiel zu beteiligen. Dorsten investierte etwas mehr und kam so auch zu mehr Spielanteilen. Wirklich Zählbares sprang dabei aber nicht heraus. Lediglich bei Standards kam Gefahr im Herberner Strafraum auf. Für Möllers war die Defensivleistung seiner Jungs der Schlüssel zum Erfolg: „Wir wollten heute zu Null spielen. Darauf lag der Fokus, denn vorne sind wir eh immer für ein Tor gut.“

Die Offensivqualitäten des SV Herbern zeigten sich dann in der Schlussphase wieder. Möllers brachte zwanzig Minuten vor Abpfiff mit Whitson und Jan Hoenhorst gleich zwei frische Stürmer. Das Duo entschied die Partie dann auch direkt. Zunächst setzte sich Whitson gut über außen durch, seine Hereingabe verwertete Hoenhorst zum vorentscheidenden 2:0 (89.).

Wenig später dann nochmal das gleiche Muster – diesmal aber umgekehrt. Zunächst schaffte sich Hoenhorst über außen Platz und brachte den Ball in die Mitte. Und dort wartete diesmal Whitson und schloss zum 3:0 Entstand ab.

SV Herbern: Haarseim - Dubicki, Sabe, Schütte (75. Hoenhorst), Just, Sobbe, Amoev (70. Whitson), Scholtysik (78. Höring), Lünemann, Airton, Idczak

Tore: 0:1 Amoev (2.), 0:2 Hoenhorst (89.), 0:3 Whitson (90.)

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