Der Kader des SV Herbern bleibt auch in der kommenden Saison zusammen - nur zwei Spieler wackeln

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Die Kaderplanung des SV Herbern für die kommende Saison ist Anfang Februar bereits abgeschlossen. Bisher gibt es keinen Spieler, der den Verein verlässt - zwei Herberner wackeln aber.

Herbern

, 03.02.2020, 13:09 Uhr / Lesedauer: 2 min

Dass die Planungen des SV Herbern für die kommende Saison bereits im vollen Gange sind, ist schon lange klar. Bereits Mitte Januar hatten die Herberner mit Benjamin Siegert ihren neuen Trainer ab Sommer vorgestellt, wenige Tage später folgte mit Robin Schwick vom FC Nordkirchen bereits der erste Neuzugang. Jetzt ist auch der Rest der Kaderplanung geklärt.

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„Wir gehen mit allen Spielern aus dem aktuellen Kader in die neue Saison“, verkündete der Sportliche Leiter des Vereins am Montag. Der Verein freue sich riesig über diese Neuigkeiten. Das sei „eine riesige Nummer“, so Staar erfreut.

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Allerdings gibt es in dieser Kaderplanung zwei Ausnahmen. Zum einen ist die Kommunikation mit Whitson, dem Toptorjäger der Herberner, aktuell schwierig, weil sich dieser noch im Heimaturlaub in Brasilien befindet. „Mit Whitson müssen wir sprechen, wenn er wieder da ist“, erklärte Staar. „Da gab es bisher noch keine Möglichkeit zu.“

Bei der anderen bisher ungeklärten Personalie handelt es sich um Herberns Mittelfeldmotor Airton, der erst zu Beginn der Saison zum SV Herbern gewechselt war. „Bei Airton ist das immer ein bisschen schwierig wegen der Aufenthaltsgenehmigung und Ähnlichem. Aber wir arbeiten dran“, so der Sportliche Leiter.

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Alle anderen Spieler bleiben dem SV Herbern aber erhalten. „Das freut uns natürlich ungemein und ist ein tolles Zeichen für den Verein“, so Staar. Auch die Arbeit des Trainerteams um Holger Möllers lobte er: „Das ist schon ganz stark, was die da machen. Das sieht man dann jetzt bei den Verlängerungen.“ Allerdings gebe es bei einigen anderen Spielern kleine Einschränkungen, die aber nicht bedeuten, dass sie den Verein verlassen.

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So beispielsweise bei Maximilian Drews. Erst im Sommer war der 20-Jährige aus der A-Jugend in die erste Mannschaft der Herberner gewechselt, spielte auch immer wieder in der Reserve. Nun wird er vorübergehend nicht zur Verfügung stehen. „Maxi absolviert ab März für zehn Monate den Freiwilligen Wehrdienst“, so Staar. „Danach soll er aber wieder zurückkommen.“

Ebenfalls immer wieder zurückkommen wird wohl auch Julian Trapp. Der Herberner spielt normalerweise in den USA, war aber zu Beginn des Jahres wieder beim SVH dazugestoßen, weil sein Team in den Playoffs ausgeschieden war. Vermutlich im Mai, spätestens aber im August, gehe es für Trapp wieder in die USA zurück - vorerst. „Trappi spielt ganz normal in den USA weiter. Aber er bleibt bei uns angemeldet und soll planmäßig auch im kommenden Januar dann wiederkommen“, so der Sportliche Leiter.

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Ein weiterer Rückkehrer ist Leo Fenker. Der Torhüter hatte eigentlich aus beruflichen Gründen im Sommer seine Fußballschuhe an den Nagel gehängt. Als sich dann aber nach Sven Freitag auch Jens Haarseim beim Davertpokal verletzte, sprang Fenker in der Halle kurzfristig ein - und blieb. „Mit Leo ist das abgesprochen, dass wir ihn in der Hinterhand haben“; berichtete Ludger Staar. „Er kommt einmal in der Woche zum Training und wenn einer unser Keeper ausfällt, fährt er sonntags mit.“

Doch eigentlich hat der SV Herbern nicht nur drei, sondern sogar vier Torhüter. Nachwuchsmann Timo Zurloh kam bisher zwar hauptsächlich in der A-Liga-Mannschaft zum Einsatz, das Ziel war aber langfristig wohl die Landesliga-Truppe der Herberner. Jetzt hat Zurloh andere Pläne, erklärt Staar: „Er will aufgrund seines Studiums ein bisschen kürzer treten. Jetzt kommt er vielleicht nicht immer zum Training, soll aber in der zweiten Mannschaft weiterhin eingesetzt werden.“

Eine Personalie aber wird ganz sicher fehlen im Kader der kommenden Saison: Vincent Sabe. Der Abwehrspieler zog sich seinen zweiten Kreuzbandriss hintereinander zu und wird seine Karriere nun beenden. „Das ist ganz bitter und tut mir unheimlich Leid. Ich hätte Vinnie gerne noch länger dabei gehabt.“

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