Der Fußballkreis Münster teilt mit, wann die Saison wieder weitergehen soll

Fußball

Der westdeutsche Fußball- und Leichtathletik-Verband hat seinen Plan für die Saison-Fortsetzung bereits vorgestellt. Der Fußballkreis hat Freitag nachgezogen und seinen Plan vorgestellt.

Werne, Selm

, 12.03.2021, 12:11 Uhr / Lesedauer: 2 min
Nach dem Fußballkreis Münster soll der Ball bald wieder rollen.

Nach dem Fußballkreis Münster soll der Ball bald wieder rollen. © Jens Lukas

Anfang dieser Woche wurde bekannt, dass der westdeutsche Fußball- und Leichtathletik-Verband (FLVW) plant, die Saison auf der überkreislichen Ebene am 2. Mai fortzusetzen. Jetzt hat auch der Fußballkreis Münster mitgeteilt, wie der Plan für die Ligen auf Kreisebene ist.

Dabei orientiert sich der Kreis Münster an dem Plan des FLVW, wie der Kreisvorsitzende Norbert Krevert in einer Pressemitteilung an die Vereine am Freitag mitteilte. Ein genaues Datum wird aber nicht genannt, sondern von einer Fortführung Ende April/Anfang Mai gesprochen. Beendet soll die Spielzeit bis zum 30. Juni werden, ebenso wie die Pokalwettbewerbe.

Im Kreis Münster sind schon deutlich mehr Spiele gemacht worden

Das Ziel sei, in den einzelnen Staffeln mindestens 50 Prozent der Partien zu absolvieren, damit die Saison gewertet werden könne. Der Kreis Münster ist dem bereits deutlich näher als andere Kreise.

In der Kreisliga A2 mit dem SV Herbern II und der SG Selm wurden zum Beispiel aufgrund kleinerer Staffeln schon fast 30 Prozent der Partien gespielt. In der Kreisliga A1 des Kreises Unna-Hamm mit dem SV Stockum sind es gerade mal knapp 15 Prozent.

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Um die 50-Prozent-Hürde zu erreichen, sollen zwar so viele Spieltage wie möglich durchgeführt werden, heißt es in der Pressemitteilung, aber Partien unter der Woche sollen dabei nur die Ausnahme bleiben. Zudem soll der Start der kommenden Spielzeit pünktlich erfolgen.

Ende März soll es eine Videokonferenz mit den Vereinen geben, bei der die Rahmenbedingungen und Pläne der Fortsetzung vorgestellt werden sollen.

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Dem Kreisvorsitzenden Krevert sei bewusst, dass der Re-Start für die Vereine Mehraufwand bedeute und es für die Pläne verschiedene Meinungen gebe, aber merkt an, „dass es jedoch nur eine gemeinsame Lösung geben kann“.

Er appelliert in der Mittelung an die Vereine. „Lassen Sie uns die möglichen zwei Monate Spielbetrieb als Chance wahrnehmen, den Sport wieder zum Leben zu erwecken und uns gemeinsam dafür einstehen, dass der Vereinssport möglichst unbeschadet die große Sport-Krise durchsteht.“

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