Dennis Seifert (26): „Es ist schöner, mit den alten Kollegen zu spielen“

dzWerner SC

Nach einem halben Jahr beim VfB Lünen kehrt Dennis Seifert zurück zum Werner SC. Der Rückkehrer hat sich jetzt selbst zu seinem neuen alten Verein und dem Abschied aus Lünen geäußert.

Werne

, 07.01.2020, 13:25 Uhr / Lesedauer: 2 min

Ein bisschen ist es so, als wäre Dennis Seifert nie weg gewesen. Elf Mal ist er für den VfB Lünen aufgelaufen, hat dort sogar die Kapitänsbinde getragen. Aber jetzt geht es für ihn zurück zu seinem Verein, dem Werner SC. „Es ist tatsächlich ein bisschen wie nach Hause kommen“, so der Innenverteidiger.

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Bis zum Sommer hatte er für den Werner SC die Fußballschuhe geschnürt. Weil er in der vergangenen Saison aber auf für ihn unbefriedigende 17 Einsätze kam, entschied er sich, seinen Heimatverein in Richtung des VfB Lünen zu verlassen. Nur ein halbes Jahr später ist dieses Abenteuer nun auch schon wieder Geschichte.

„Beim VfB sind einige Freundschaften entstanden“

„Ich habe mich immer sehr wohl gefühlt beim VfB, das ist ein super Verein“, erzählt Dennis Seifert über sein kurzes Abenteuer in die Kreisliga. „Da sind auch einige Freundschaften entstanden, es war also eine gute Hinrunde beim VfB für mich.“

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Dennoch musste er bei dem Wechsel zurück zum Werner SC nicht lange überlegen. „Es ist natürlich schöner, mit den alten Kollegen zu spielen, und auch die Qualität ist in der Landesliga natürlich höher“, so Seifert. Außerdem ist da ja noch die Fahrzeit: Mit dem Fahrrad braucht der Abwehrmann nur fünf Minuten zum Sportplatz im Lindert. Nach Lünen hatte er mit dem Auto 20 Minuten für einen Weg gebraucht.

Dass er sich beim Werner SC groß eingewöhnen muss, glaubt Dennis Seifert nicht. „Außer drei, vier Neuzugänge aus dem Sommer kenne ich ja eigentlich alle Spieler noch, das ist natürlich schön“, freut sich der 26-Jährige.

Öztürk: „Wir freuen uns, dass ein Werner Junge zurück nach Hause kommt“

Und auch die Probleme zwischen den beiden Vereinen sind mittlerweile beseitigt. Es hatte über einige Wochen noch an der Ablöse gehakt, die der VfB für seinen wichtigen Führungsspieler verlangt hatte. „Jetzt haben wir uns geeinigt und sind froh, dass alles so geklappt hat“, bestätigte Kutulus Öztürk, externer Berater des Werner SC.

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Zwischendurch hatte sogar im Raum gestanden, dass der VfB Dennis Seifert möglicherweise nicht für die Rückrunde freigeben würde. „Das ist jetzt aber vom Tisch. Wir freuen uns, dass ein Werner Junge wieder zurück nach Hause kommt“, so Öztürk.

Aber auch wenn er beim Werner SC absolut willkommen ist und die Probleme mit dem VfB beseitigt sind, gibt es ja noch das alte Problem: fehlende Einsatzzeiten. Doch auch das könnte sich nach dem Abgang von Niklas Link und dem nun entstandenen Loch in der Innenverteidigung in Luft aufgelöst haben, gibt auch der 26-Jährige zu: „Die Wahrscheinlichkeit ist jetzt natürlich deutlich höher, dass ich Spielanteile bekomme. Aber ich muss mich wie jeder andere auch im Training beweisen.“

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