Das Derby zwischen dem SV Herbern und Werner SC macht seinem Namen alle Ehre

dzKommentar

An Leidenschaft mangelte es beim Derby am Sonntag zwischen den SV Herbern und Werner SC nicht. Dennoch blieb dadurch was auf der Strecke, wie unsere Autorin findet.

Herbern

, 09.03.2020, 07:35 Uhr / Lesedauer: 1 min

Dass ein Derby ein anderes Spiel ist als jedes andere, ist klar. Auch, dass der Einsatz und Kampf bei den Spielern dann vielleicht noch ein bisschen höher ist, als in jedem anderen Spiel, dürfte allgemein bekannt sein. Aber was die Herberner und Werner Spieler zeigten, machte dem Namen Derby alle Ehre.

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Jeder einzelne Spieler warf sich mit allem, was er hatte, in den Zweikampf. Jeder kämpfte mit Leib und Seele für seinen Verein und ein passendes Ergebnis. Leidenschaft, über die sich jeder Zuschauer freut und die zeigt, welchen unbedingten Willen beide Mannschaften hatten, dieses Spiel zu gewinnen.

Dass dabei die spielerische Qualität ein wenig auf der Strecke blieb, ist nachvollziehbar, aber dennoch sehr schade. Zwei Mannschaften mit so einer Spielstärke wie der WSC und der SVH hätten einen fußballerischen Leckerbissen der Extraklasse darbieten können. Die Qualitäten hätten beide Teams auf jeden Fall. Aber Herberns Philipp Dubicki sagte bereits in dieser Saison, dass man in einem Drecksspiel auch mal bestehen müsste - das haben beide Teams stark gemacht.

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Das Derby ist eben ein anderes Spiel als jedes andere und kann somit auch keinen wirklichen Aufschluss darüber geben, wie gut oder wie schlecht die beiden Teams aktuell drauf sind. In der nächsten Woche, wenn der SV Herbern in Kinderhaus und der Werner SC zuhause gegen Westfalia Gemen ran muss, wird dann vielleicht etwas klarer, wo die beiden Mannschaften stehen - im oberen Mittelfeld auf jeden Fall und hoffentlich auch mit dem Blick nach oben.

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