Daniel Heitmann und der SV Herbern II werden Maximilian Drews schmerzlichst vermissen

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Beim Spiel des SV Herbern II gegen Davensberg kassiert Maximilian Drews die Ampelkarte. Nun ist er für ein Spiel gesperrt. Bald geht es für ihn zum Wehrdienst und er fehlt noch länger.

von Hendrik Skirde

Werne

, 11.03.2020, 07:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

„Ich hatte den Ball am Fuß und dann war Abseits oder so. Ich habe mich gar nicht geärgert und habe den Ball nur leicht weggeschoben und wollte zurück auf meine Position und dann sah ich auf einmal die Gelb-Rote Karte,“, schilderte Maximilian Drews, Stürmer des SV Herbern, die Situation wie es zum Platzverweis kam.

Auch die erste gelbe Karte sei seiner Meinung nach überzogen gewesen. „Es war ein Pressing an der Seitenlinie. Natürlich habe ich den Gegner gefoult, aber das war weder taktisch, noch hart. Es war kein gelbwürdiges Foul“, so der 19-Jährige. Ingesamt sei die Linie des Referees das ganze Spiel über sehr kleinlich gewesen.

Zu dem Zeitpunkt als Drews vom Platz flog, waren noch 25 Minuten zu spielen und Herbern führte mit 3:0, das Drews selber erzielt hatte. Das Herbern am Ende mit 3:4 als Verlierer vom Platz ging konnte sich auch der 19-Jährige nicht erklären. „So eine Führung darf man nicht verspielen. Das muss man dann auch in Unterzahl über die Zeit retten“, sagte Drews, der ab dem ersten April einen zehn Monate langen freiwilligen Wehrdienst antreten wird.

Maximilian Drews wird bald weniger Zeit für den SV Herbern haben.

Maximilian Drews wird bald weniger Zeit für den SV Herbern haben. © Schürmann

Drews der aktuell bei der ersten Mannschaft mittrainiert und meistens Spiele bei der U23 des SV Herbern bestreitet, wird dann nur noch am Wochenende zur Verfügung stehen. „Bald geht es dann los mit dem Wehrdienst. Ich versuche, freitags dann nach Hause zu kommen, um noch mit der Ersten trainieren zu können. Wahrscheinlich werde ich dann weiterhin in der Zweiten spielen“, sagte Drews.

Perspektivisch sei dann vorgesehen, dass Drews nach seinem Wehrdienst zur ersten Mannschaft stößt und dann auch dort endlich Einsatzzeiten bekommt, um den Durchbruch beim Landesligisten zu schaffen. „Ich werde weiterhin mein Bestes geben und versuchen, so viel Spielzeit wie möglich während meines Wehrdienstes mitzunehmen“, so der Jungspund des SV Hebern. Dies sei trotzdem schwierig, da er sonntags oft schon mit dem Zug zurück zum Wehrdienst müsse. „Ich muss schauen wie ich das alles organisiert bekomme, aber ich glaube, ich bekomme das gut unter einen Hut“, gab sich Drews optimistisch.

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