Damen des Werner SC scheiden durch individuelle Fehler im Pokal aus

Fußball: Kreispokal

In der zweiten Runde des Kreispokals waren die Damen des Werner SC klarer Außenseiter. Dennoch gestalteten sie das Spiel offen - trotz einer am Ende deutlichen Niederlage.

Werne

, 01.10.2020, 15:23 Uhr / Lesedauer: 1 min
Anna Jersemann (r.) und die WSC-Damen unterlagen deutlich gegen Alverskirchen.

Anna Jersemann (r.) und die WSC-Damen unterlagen deutlich gegen Alverskirchen. © Helga Felgenträger (A)

Bezirksligist gegen B-Ligist - das schien wie ein klares Duell im Münsteraner Frauen-Kreispokal. Die Damen des Werner SC hatten den DJK RW Alverskirchen zu Gast und wussten, dass es kein einfaches Spiel werden würde. Am Ende unterlagen sie deutlich mit 0:4, konnten aber dennoch überzeugen.

Kreispokal

Werner SC - DJK RW Alverskirchen

0:4 (0:1)

„Eigentlich haben wir unsere Sache insgesamt echt gut gemacht“, zeigt sich Trainer Thomas Volkenrath zufrieden mit der Leistung. Von Beginn an hatten die Wernerinnen die Partie offen gestaltet und so dafür gesorgt, dass der Zwei-Klassen-Unterschied kaum spürbar war.

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Doch nach gut 13 Minuten ließen die Gäste ihr Können aufblitzen. „Da haben wir den ersten Fehler in der Abwehr gemacht und der wurde auch direkt eiskalt ausgenutzt“, resümiert Thomas Volkenrath. Amelie Schmidtke schob zum 1:0 für Alverskirchen ein, das auch den Pausenstand markierte.

Und auch nach der Pause machten die Wernerinnen ihre Sache gut. Aber: „Wir wurden immer wieder für unsere individuellen Fehler bestraft“, erklärt Thomas Volkenrath. „Vielleicht war das der sichtbare Klassenunterschied zwischen uns in diesem Spiel.“ Zumindest sorgte das dafür, dass die Wernerinnen sich am Ende deutlich mit 0:4 geschlagen geben mussten.

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Für die Wernerinnen ist der Kreispokal damit beendet. „Das ist schon in Ordnung so. Wir haben uns gut verkauft“, resümiert der Trainer. „Jetzt liegt unser Fokus wieder noch mehr auf der Liga und wir versuchen da, das Beste rauszuholen in dieser Saison.“

WSC: Gräve - Stoschek (62. Jücker), Gluschak, Kara, Prinz, Kimmlinghoff (46. Heußner), Jersemann, Haker, Dold, Asche (62. Niemietz), Timmermann

Tore: 0:1 (13.), 0:2 (56.), 0:3 (65.), 0:4 (70.)

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