Damen des SV Herbern sind auf dem Weg nach oben, aber schlechter als ihre Platzierung

dzFußball: Bezirksliga

Zuletzt lief es gut bei den Damen des SV Herbern. Sie hatten sich nach anfänglichen Schwierigkeiten mit verbesserten Leistungen gezeigt. Dennoch sind sie eigentlich schwächer als ihre Platzierung.

Herbern

, 08.11.2020, 18:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Die meisten Amateursportler hatten wohl damit gerechnet, dass sie in Zeiten der Corona-Pandemie nicht einfach so die Saison durchziehen könnten. Seit Anfang November befinden sich nun alle Sportler im Lockdown. Da es aber davor auch schon einige Spielausfälle gegeben hatte, sind die Tabellen in vielen Ligen total verzerrt.

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So geht es auch den Damen des SV Herbern in der Bezirksliga 8. Zwar sind Borussia Münster und der SuS Blau-Weiß Sünninghausen mit großem Abstand die Spitzenreiter der Liga - auch, wenn man die Quotientenregelung anwendet. Dahinter ergibt sich aber ein verändertes Bild.

Aktuell ist der SV Herbern so zwar auf Platz fünf. Mit neun Punkten aus sechs Spielen haben sie eine durchwachsene Bilanz vorzuweisen. Und wenn man sich die bereinigte Tabelle anschaut, geht es doch noch zwei Plätze nach hinten. Die Herberner Damen stehen auf Platz sieben - für eine Mannschaft, die sich freiwillig aus der Landesliga zurückgezogen hat, nicht so berauschend.

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Aber: Es sind erst sechs Spiele gespielt. Und der Trend geht bei den Herbernerinnen in die richtige Richtung. Die letzten beiden Spiele wurden gewonnen und das nicht nur irgendwie. Die Damen des SVH zeigten überzeugende Leistungen.

Die beste Torjägerin bisher ist Celine Lutter mit drei Treffern - aber die Mannschaft hat viele Spielerinnen die vorne netzen können. Auch Merle Urban, Leona Jaspert oder Inga Blesenkemper sind beispielsweise immer wieder stark vor dem Tor. Es ist also noch nichts verloren und wenn der Trend weiterhin so in die richtige Richtung geht, kann die Mannschaft von Trainer Detlef Mack doch noch oben mitspielen.

Die aktuelle Tabelle:

  • 1. Borussia Münster
  • 2. SuS Blau-Weiß Sünninghausen
  • 3. Warendorfer SU
  • 4. FC Gievenbeck
  • 5. SV Herbern
  • 6. TSV Ostenfelde
  • 7. DJK RW Alverskirchen
  • 8. VfL Senden
  • 9. SV BW Aasee
  • 9. SpVg Oelde
  • 11. SC Peckeloh
  • 12. Rot Weiss Ahlen
  • 13. SC Gremmendorf II
  • 14. Hammer SC

Die bereinigte Tabelle mit den Quotienten:

  • 1. Borussia Münster - 2,4
  • 2. SuS Blau-Weiß Sünninghausen - 2,4
  • 3. 3. SV BW Aasee - 1,75
  • 3. SpVg Oelde - 1,75
  • 5. Warendorfer SU - 1,67
  • 6. FC Gievenbeck - 1,67
  • 7. SV Herbern - 1,5
  • 8. TSV Ostenfelde - 1,3
  • 9. DJK RW Alverskirchen - 1,3
  • 10. VfL Senden - 1,16
  • 11. SC Peckeloh - 1,16
  • 12. Rot Weiss Ahlen - 1
  • 13. Hammer SC - 0,75
  • 14. SC Gremmendorf II - 0,5
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