Chris Thannheiser bleibt Kapitän: „Wenn ich spielen darf, bin ich heiß“

dzFußball: Landesliga

Der Werner SC trifft am Sonntag mit Vorwärts Wettringen auf eine große Unbekannte. Mit dabei: der neue alte Kapitän Chris Thannheiser. Für ihn ist das Spiel nochmal etwas Besonderes.

Werne

, 11.09.2020, 18:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Es war in der Vergangenheit nicht immer einfach für Chris Thannheiser vom Fußball-Landesligisten Werner SC. Der Stürmer litt rund eineinhalb Jahre an einer Schambeinentzündung, auch danach war er immer wieder angeschlagen. Jetzt ist er fit und top motiviert auf Sonntag.

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„Es ist ja schon nochmal etwas besonderes“, sagt Chris Thannheiser im Hinblick auf das Heimspiel gegen Vorwärts Wettringen am kommenden Sonntag. „Wir haben jetzt sechs, sieben Monate nicht mehr vor dem eigenen Publikum gespielt. Darauf freut man sich natürlich besonders.“

Der Werner SC kennt seinen Gegner am Sonntag „überhaupt nicht“

Der Gegner ist aber eine schwer berechenbare Mannschaft für den WSC. „Wir haben noch nie gegen die gespielt und kennen die auch überhaupt nicht“, so Thannheiser. „Aber wir waren trotzdem fokussiert und werden da unser Spiel machen. Da kommt es nicht zwingend auf den Gegner an.“

Bereits im ersten Ligaspiel stand Thannheiser für den Werner SC auf dem Rasen. Im Pokalspiel unter der Woche fehlte er berufsbedingt ebenso wie in zwei Trainingseinheiten. „Da wird der Trainer entscheiden, ob ich spielen darf am Sonntag“, ist sich der Stürmer bewusst. „Aber eins steht fest: Wenn ich spiele, bin ich heiß.“

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Wenn Chris Thannheiser auf dem Platz steht am Sonntag, wird er außerdem als Kapitän auflaufen. Offiziell war zuletzt Mondrian Runde Kapitän, der aber nun in der zweiten Mannschaft der Werner zum Spaß spielt. Chris Thannheiser hatte bis zu seiner Verletzung ohnehin die Binde inne gehabt und hat sie nun wiederbekommen.

„Natürlich bin ich stolz, dass ich die Binde tragen darf. Gerade, weil ich schon so lange im Verein bin und da auch mein Herz dran hängt“, sagt Thannheiser. „Aber generell ist es für mich auf jeden Fall so: Jeder, der auf dem Platz steht, sollte sich selbst als Kapitän sehen. Wir haben elf Kapitäne auf dem Spielfeld stehen.“

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Zumal Chris Thannheiser in der kommenden Saison nicht immer die Möglichkeit haben wird, alle Trainingseinheiten beim Landesligisten mitzunehmen. „Bei mir hat sich beruflich einiges verändert, ich kann nicht immer trainieren. Dann entscheidet der Trainer, ob er mich aufstellt“, erklärt er. „Aber ich habe zwei sehr gute Vertreter mit Durki (Daniel Durkalic, Anm. d. Red.) und Zorro (Zoran Martinovic, Anm. d. Red.), die immer die Binde übernehmen können.“

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