Aufstieg, Klassenerhalt, Entwicklung - Das sind die Ziele der Werner Sportler in 2020

dzNeujahrsvorsätze

Zum Start des neuen Jahres haben sich die Werner Sportler Ziele für das neue Jahr gesetzt. Je nach der aktuellen Tabellensituation haben diese aber große Unterschiede.

Werne

, 01.01.2020, 17:53 Uhr / Lesedauer: 3 min

Mehr Sport machen, weniger Süßigkeiten oder weniger Rauchen - viele Menschen haben sich zum neuen Jahr gute Vorsätze gesetzt. Auch die Werner Sportler haben sich für 2020 mit ihren Mannschaften einiges vorgenommen. Dabei sehen die Ziele ganz unterschiedlich aus.

Aykut Kocabas schielt in Richtung Aufstieg

Aykut Kocabas, spielender Co-Trainer von Eintracht Werne, schielt bei seinen Neujahrswünschen vor allem in der Tabelle nach oben. „Natürlich wünsche ich mir, dass wir eine sehr gute Rückrunde spielen“, sagt der Werner. Derzeit steht seine Mannschaft zwar mit zwei Spielen weniger nur auf dem fünften Tabellenplatz in der Kreisliga A - das Ziel Aufstieg und Meisterschaft hat er aber auch bei seinen Neujahrsvorsätzen klar vor Augen.

Aufstieg, Klassenerhalt, Entwicklung - Das sind die Ziele der Werner Sportler in 2020

Aykut Kocabas und Eintracht Werne schielen auf den Aufstieg. © Helga Felgenträger

„In 2020 wollen wir als Eintracht unbedingt unser Ziel erreichen und Meister werden“, hofft der Co-Trainer. Aber nicht nur sportlich hat er gute Wünsche für seine Eintracht im neuen Jahr parat, erklärt er: „Das Wichtigste ist, dass alle gesund und verletzungsfrei bleiben. Das wünsche ich allen, nicht nur der Eintracht.“

Yassine Najih und der SV Stockum müssen nach unten schauen

Zumindest sportlich formuliert Yassine Najih, Geschäftsführer des SV Stockum, etwas andere Ziele. Seine Mannschaft kann im neuen Jahr nicht wie die Eintracht nach oben, sondern muss nach unten schauen. „Wir wünschen uns natürlich, dass wir den Klassenerhalt schaffen“, sagt er. „Da tut der Verein und jeder einzelne Spieler wirklich alles Mögliche für.“

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Yassine Najih, Geschäftsführer des SV Stockum,wünscht sich, dass sich der Verein 2020 weiterentwickelt. © David Döring

Ihm sei es vor allem auch wichtig, dass der Verein wieder positive Schlagzeilen schreibt: „Es wäre schön, wenn wir weiter wachsen würden. Wenn sich der Trainer und die Neuzugänge im Verein wohl fühlen, können wir vielleicht endlich auch mal wieder in ruhigere Fahrwasser kommen. Das wäre wünschenswert, wenn der Fußball endlich wieder mehr Spaß macht.“

„In die Rückrunde so stark so spielen wie 2019“

Spaß machen soll der Fußball auch beim SV Herbern. „Wir wollen in 2020 natürlich so in die Rückrunde starten, wie wir 2019 geendet sind“, nennt Kapitän Philipp Dubicki die Herberner Wünsche. In den letzten Spielen 2019 hatte der Verein sich mit kontinuierlichen Punktgewinnen in der Liga an die Spitze herangearbeitet und steht derzeit auf Platz fünf.

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Philipp Dubicki und der SV Herbern wollen in der Rückrunde an die Leistungen aus 2019 anknüpfen. © Döring

Besonders das letzte Spiel 2019 gegen Deuten, dass die Herberner überragend mit 5:2 gewannen, nimmt Dubicki als Vorbild für die Neujahrsvorsätze. „Wir wollen die Effektivität aus der Partie in der Offensive mitnehmen und natürlich die Defensivstärke der vergangenen Wochen“, erklärt er. Wenn sein Team das verinnerliche, sei man in der Rückrunde „eine sehr schwer schlagbare Mannschaft“.

„Ich bin schon wieder heiß“

Für Henry Poggenpohl, Spieler des Werner SC, gibt es in erster Linie ein oberstes Ziel: „Ich wünsche mir, dass wir alle gesund und verletzungsfrei bleiben. Sowohl meine Mitspieler, als auch alle Außenstehenden.“ Mit einer gesunden Mannschaft will er dann da anknüpfen, wo der Werner SC zu Beginn der Hinrunde war.

„Mir geht es da gar nicht um eine bestimmte Tabellenposition. Aber ich wünsche mir, dass wir wieder spielerisch da anknüpfen, wo wir zu Beginn standen.“

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Henry Poggenpohl geht hoch motiviert in das neue Fußballjahr. © Jürgen Weitzel

Dafür erwartet der Werner eine Weiterentwicklung - sowohl von sich selbst, als auch von seinen Mitspielern. „Wir müssen von dem Kämpferischen wieder zum Spielerischen kommen. Aber ich denke, da sind auch alle motiviert.“ Er selbst ist es auf jeden Fall: „Ich bin schon wieder heiß und freue mich, wenn es wieder los geht. Die Sonntage sind aktuell wirklich lang.“

Auch die LippeBaskes haben Vorsätze für 2020

Aber nicht nur die Fußballer, auch die Basketballer haben sich für die neue Saison einiges vorgenommen. „Wir wollen uns natürlich mit beiden Mannschaften stabilisieren, das ist ganz klar“, sagt Jan König, Spieler der ersten und spielender Co-Trainer der zweiten Mannschaften. „Mit der Ersten würden wir uns natürlich wünschen, oben dran zu bleiben und am Ende dann vielleicht unter den ersten Vier zu bleiben“, erklärt er, schränkt aber ein: „Die Liga ist super eng, da kann es halt auch immer sein, dass sich Mannschaften von unten einfach neue Spieler holen, um mit dem Abstieg nichts mehr zu tun zu haben. Das ändert natürlich die Situation.“

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Jan König und die Lippe Baskets wollen sich in 2020 stabilisieren. © LBW

Was sich aber nicht nur die erste, sondern auch die zweite Mannschaft wünscht, ist für Jan König klar: „Wir wollen immer unsere Heimspiele gewinnen, das ist unser Ziel.“ 2019 hat das besonders bei der zweiten Mannschaft gut geklappt - sie hat kein Heimspiel verloren. „Da wollen wir natürlich anknüpfen“, so König. „Aber da kommen in der Rückrunde die schweren Gegner nach Werne. Wir werden dennoch alles geben.“

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