Auf- und Abstieg: Für heimische Vereine bleibt alles beim Alten

KREISGEBIET Die abgelaufene Saison ist nun bereits ein paar Wochen alt. Fest steht jetzt auch die Auf- und Abstiegsregelung für die einzelnen Ligen. Durch die Einführung einer neuen dritten Profiliga gab es vor allem in den höheren Spielklassen einige Veränderungen.

von Von Malte Woesmann

, 11.07.2008, 16:56 Uhr / Lesedauer: 1 min
Werner Kretschmer hat bei den Spielplänen noch viel Arbeit vor sich.

Werner Kretschmer hat bei den Spielplänen noch viel Arbeit vor sich.

Für die heimischen Vereine ändert sich aber nichts. Weiterhin steigt der Meister der Kreisliga A in die Bezirksliga auf. In der Bezirksliga, wo der SV Südkirchen und Aufsteiger Fortuna Seppenrade auf Punktejagd gehen, steigen drei Mannschaften wie in jeder anderen Bezirksligastaffel ab. Nach den Absteigern aus der Bezirksliga richtet sich auch die Zahl der Absteiger aus der Kreisliga A. Zunächst ist nur eine Mannschaft vorgesehen, die den Gang in die B-Liga antreten muss. Sollten eine oder mehrere Mannschaften aus dem Kreis Lüdinghausen aus der Bezirksliga absteigen, so erhöht sich auch die Zahl der A-Liga-Absteiger. Dies wurde in der letzten Saison bekanntlich dem SC Capelle zum Verhängnis, der durch den Abstieg des VfL Senden ebenfalls eine Klasse runter musste.

In der B-Liga bleibt es bei zwei Aufsteigern, ebenfalls wie in der C-Liga. Die Kreisliga C geht in diesem Jahr jedoch nur mit 15 Teams an den Start, da die dritte Mannschaft des SV Stockum abgemeldet wurde.

Spielpläne noch in Arbeit

Spielpläne für die einzelnen Ligen sind indes noch nicht fertig. "Das kann noch dauern", sagt Kreisvorsitzender und Kreisliga-A-Staffelleiter Werner Kretschmer. Es hakt bei der neuen Westfalenliga. Weil hier die Spielpläne noch nicht vorlägen, könnten auch die unteren Ligen ihre Pläne noch nicht anfertigen. "Ich habe den zuständigen Staffelleiter beim DFB-Kongress in Frankfurt aber bereits darauf angesprochen", so Kretschmer. Gerichtsstreitigkeiten innerhalb der Westfalenliga würden dort eine Ausarbeitung der Spielpläne noch verhindern, erklärte Kretschmer.

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