„Alle hatten vorher Kribbeln im Bauch. Passt das überhaupt?“- Fazit zur RTF des SV Herbern

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Rund eine Woche ist die Radtouristikfahrt (RTF) des SV Herbern nun her. Der Vorsitzende der Radsport-Abteilung zieht nun ein eindeutiges Fazit zur 19. RTF des SVH.

Herbern

, 27.06.2019, 11:32 Uhr / Lesedauer: 2 min

Die 19. Radtouristikfahrt des SV Herbern ist nun Geschichte. Rund eine Woche ist es her, dass rund 1000 Radliebhaber durch das Münsterland getourt sind. Josef Soester, seit diesem Jahr Vorsitzender der Radsport-Abteilung des SV Herbern, zieht im Interview mit dieser Redaktion nun ein eindeutiges Fazit zur RTF des SV Herbern.

Wie lief die RTF des SV Herbern? Sind sie zufrieden?

Wir sind sehr zufrieden gewesen. Ich persönlich ganz besonders, weil es meine erste RTF als Vorsitzender war. Sonst war ich immer auf der Strecke unterwegs. Dieses Gesamtpaket der RTF fing schon an mit den ganzen Helfern, die bereits Tage vorher im Einsatz waren. Das hat alles wunderbar geklappt. Die ersten Starter standen schon um 6 Uhr parat. Es waren rund 115 Marathon-Radler dabei. Auch die weiteren Starts liefen problemlos.

Wie hat das Wetter mitgespielt?

Alle guckten natürlich zum Himmel, denn morgens waren rundum graue Wolken. In Werne hat es wohl sogar geregnet. Am Start gab es keine Regentropfen. Rundherum kamen Wolken auf und einige Fahrer berichteten, dass sie mal kurz nass geworden sind. So gegen 10, 11 Uhr wurde das Wetter ja besser. Durch zunehmende Sonneneinstrahlung machten sich dann immer mehr Leute auf den Weg.

Wie hat denn die Country-Tourenfahrt geklappt?

Das war ja eine Premiere. Da hatten alle vorher Kribbeln im Brauch. Passt das überhaupt? Im Vorfeld wurde kalkuliert, es könnten 100 bis 150 Leute kommen. Am Ende waren 135 am Start. Davon waren wir sehr überrascht und auch angetan. Die kamen nicht nur aus der Nähe und der Umgebung. Es kamen sogar welche aus Gütersloh. Der weiteste Weg war für jemanden aus Düsseldorf. Es gab sehr viele positive Rückmeldungen. Die waldreichen Strecken haben den Fahrern wohl sehr gut gefallen, da es auch viel offenes Gelände gab. Kritische Stimmen gab es aber zu einigen Ausschilderungen.

Gab es denn auch Zwischenfälle zu vermelden?

Drei Unfälle haben wir leider zu verzeichnen. Ganz am Anfang sind zwei Fahrradfahrer zusammen gestürzt. Ein Verletzter musste ins Krankenhaus zur weiteren Behandlung gebracht werden. Das war noch relativ harmlos. Jemand ist verunglückt, der vom Rad gefallen ist. Der Person ging es so schlecht, dass man an Ort und Stelle mit Herz-Lungen-Wiederbelebung anfangen musste. Die Person hatte wohl großes Glück gehabt, denn in der Nachbarschaft lebte ein Chirurg, der die Wiederbelebung weiter durchgeführt hat. Kurz vor dem Ziel ist jemandem noch schwindelig geworden, dafür hatten wir aber die Helfer vom Roten Kreuz, die vor Ort waren. Aber ansonsten lief das restliche Event reibungslos.

Sie sind also zufrieden mit Ihrer ersten RTF als Vorsitzender der Radsport-Abteilung?

Das schlimmste Szenario wäre für uns gewesen, wenn wir Unfälle gehabt hätten, wo man dann festgestellt hätte, es liegt an der Streckenführung oder an der Ausschilderung. Das war aber nicht der Fall, deshalb bin ich sehr zufrieden, wie es gelaufen ist.

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