Alle guten Dinge sind drei: die hervorragende Kreispokalsaison von Eintracht Werne

dzFußball

Gegen IG Bönen ist Eintracht Werne ein drittes Mal Außenseiter in dieser Kreispokalsaison. Dass das nichts heißen muss, haben sie bereits einige Male eindrucksvoll bewiesen.

Werne

, 15.08.2020, 06:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Bereits zwei Mal in dieser Kreispokal-Saison ging Eintracht Werne als klarer Außenseiter ins Spiel. Zwei Mal waren die Evenkämper am Ende der klare Sieger. Wir werfen einen Blick zurück auf die bisherige Kreispokal-Saison - und auch ein Stück nach vorn.

Jetzt lesen

Erste Runde - Eintracht Werne gegen SV SW Frömern - 4:1: Für einen Fußball-A-Ligisten gibt es im Kreispokal wohl keine einfachen Gegner. So bekam es auch die Eintracht bereits in der ersten Runde mit einer Mannschaft zu tun, die ebenfalls in der Kreisliga A an den Start geht. Dennoch zeigten die Evenkämper deutlich, dass mit ihnen zu rechnen ist, und erzielten durch Serkan Adas, Enes Akyüz und Abdullah Sahin gleich vier Tore. Ein verdienter Sieg für Eintracht Werne.

Zweite Runde - Eintracht Werne - Freilos: In der zweiten Runde hatten die Evenkämper wohl das einfachste Los - nämlich ein Freilos. Erst im Achtelfinale ging es für sie wieder auf den Fußballplatz.

Achtelfinale - Eintracht Werne gegen SG Bockum-Hövel - 3:1: Schon im Achtelfinale wartete auf die Evenkämper ein echter Brocken. Der ambitionierte Bezirksligist SG Bockum-Hövel ist mittlerweile in die Landesliga aufgestiegen und zeigte in der Liga regelmäßig seine Stärken. Doch das Pokalspiel lief von Beginn an eher gut für Eintracht Werne.

Jetzt lesen

Schon nach sechs Minuten brachte Ismail Cördük die Evenkämper in Führung. Zwar glichen die Bockum-Höveler schnell wieder aus, doch die Ampelkarte gegen einen Spieler des Kreisligisten entschied die Partie mit. Danach ging es fast ausschließlich in eine Richtung. Erneut Ismail Cördük stellte die Führung wieder her, Abdullah Sahin traf zum 3:1-Endstand.

Viertelfinale - Eintracht Werne gegen Holzwickeder SC - 4:2: Der schwerste Brocken stand Eintracht Werne im Viertelfinale gegenüber. Der Kreisligist schien im Vorfeld keine Chance zu haben gegen den Oberligisten. Doch in dem absoluten Kampfspiel zeigte sich schnell: Die Evenkämper sind keine leicht zu besiegende Mannschaft.

Schon nach zehn Minuten brachte der überragende Abdullah Sahin die Evenkämper in Führung. Kurz nach der Pause besorgte Marko Martinovic dann das 2:0. Alles schien optimal zu laufen, doch es wurde nochmal knapp. Der HSC erzielte den Anschlusstreffer, Abdullah Sahin stellte den alten Abstand zum 3:1 wieder her. Zwar kam Holzwickede nochmal ran mit dem 3:2, doch Sahin besorgte mit seinem dritten Treffer den 4:2-Endstand - die Pokal-Überraschung ist perfekt.

Jetzt lesen

Halbfinale - Eintracht Werne gegen IG Bönen - ??: Es wird sicherlich nicht einfach für Eintracht Werne. Ein ambitionierter Landesligist steht den Evenkämpern gegenüber - und die Motivation ist hoch. „Das hat man schon im Training gesehen. Alle wollen dabei sein, da tut es mir leid, dass ich nur 15 Jungs mitnehmen darf“, so Trainer Mario Martinovic.

Zumindest die Verletztenliste der Evenkämper ist ein ganzes Stück kürzer geworden. „Bei Marko (Martinovic, Anm. d. Red.) und Enes (Akyüz, Anm. d. Red.) sah es gestern beim Training sehr gut aus, die werden wohl beide dabei sein. Und auch Deniz Ünal war schon weiter als gedacht.“

Einen Rückschlag gibt es aber dennoch: Abdullah Sahin wird wohl ausfallen. „Apo musste das Training abbrechen, er hatte Nackenschmerzen“, so Martinovic. „Das tut uns natürlich weh, Apo wäre in unserem System eine Waffe gewesen. Aber wir werden trotzdem unser Bestes geben - mit oder ohne Apo.“ Und wer weiß: Vielleicht sind die Evenkämper ein drittes Mal Außenseiter, um dann das Spiel zu gewinnen.

Schlagworte:
Lesen Sie jetzt