Abdullah Sahin ist bester Torschütze der Eintracht - obwohl er vorher nicht spielen sollte

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Der 29-jährige Stürmer zeigte auch bei der Werner Stadtmeisterschaft seine Qualitäten. Und das, obwohl er bis wenige Tage vor dem Turnier noch dachte, er würde nicht spielen.

Werne

, 30.12.2019, 09:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

Eigentlich sollte Eintracht Wernes Goalgetter Abdullah Sahin gar nicht auflaufen bei den Werner Hallenfußball-Stadtmeisterschaften. Eine Leistenzerrung hatte den Offensivmann des A-Ligisten im Herbst aus der Spur gebracht, Sahin fehlte der Eintracht in der Meisterschaft in einigen Spielen.

Für die Hallenturniere sollte der 29-Jährige auch nicht infrage kommen. Zumindest nicht für alle Turniere, an denen die Eintracht teilnimmt. Zu groß war das Verletzungsrisiko für den Top-Torjäger der Eintracht. So sagte Eintracht-Trainer Mario Martinovic vor den Stadtmeisterschaften noch: „Bei Apo müssen wir mal schauen, ob es passt. Er soll nicht in allen drei Turnieren mitspielen.“

Im ersten der drei Turniere mischte Abdullah „Apo“ Sahin dann aber doch mit – und zwar in jedem einzelnen der fünf Spiele. Und die Nominierung sollte sich auszahlen. Sahin steuerte mal eben sieben Treffer zum Stadtmeistertitel der Eintracht bei und hatte damit nicht nur einen Riesenanteil am Triumph der Werner; er avancierte auch zum Torschützenkönig des Turniers.

„Ich bin nur deshalb eingesprungen, weil bei uns gerade so viele Spieler verhindert sind“, sagte Abdullah Sahin noch während des Turniers mit einem Grinsen im Gesicht. Und auch das kleine Ziehen in der Leiste störte ihn nach dem Titelgewinn nicht mehr: „Es zieht ein wenig, aber nichts Wildes. Trotzdem hat es richtig Bock gemacht.“

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