Westfalia Vinnum hat noch vier Neuzugänge verpflichtet

dzFußball

Ganze elf Neuzugänge stellte Vinnum am Donnerstag beim Training vor. Der Fokus liegt vor allem auf der Verjüngung des Kaders.

von Hendrik Skirde

Vinnum

, 05.07.2019, 12:45 Uhr / Lesedauer: 2 min

Patrick Roser, Torwart und Sportlicher Leiter der Westfalia, sowie der neue Trainer Michael Nachtigall haben am Donnerstag noch einmal alle Neuzugänge vorgestellt. Elf Stück sind es an der Zahl und von jedem einzelnen erhoffen sich Nachtigall und Roser viel für die kommende Saison.

Durch die Verpflichtung vieler junger Spiele wurde die Mannschaft deutlich verjüngt. „Nach vier Jahren Frank Bidar stand nun ein Umbruch an, der uns mit den vielen jungen Spielern, aber auch den erfahrenen Neuzugängen hoffentlich gut gelingen wird“, sagte Patrick Roser. Gerade von den älteren Führungsspielern, die als Neuzugänge nach Vinnum gekommen sind, erhofft sich Roser, dass sie die jungen Spieler führen und ihnen in deren Entwicklung helfen werden.

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Nachtigall habe bei seiner letzten Trainerstation in Meckinghoven schon sechs U19-Spieler erfolgreich an die erste Mannschaft herangeführt und sei optimistisch, dass dies auch in Vinnum gut funktionieren wird. „Wir freuen uns, mit Fabian Südfeld einen Torwart aus der eigenen Jugend nun im Team zu haben. Wie auch in den anderen jungen Spielern, steckt in ihm viel Potenzial“, sagt Nachtigall.

Mentor für Nachwuchs-Torwart

Mit Patrick Roser habe er auch einen guten Mentor, um sich zu entwickeln, so der Trainer. Auch in Frederik Forsmann und Giuliano Buccini sieht Nachtigall viel Potenzial. „Giuliano ist ein super Fußballer, der über die Athletik kommt und ein richtiges Fußballerherz hat“, sagt der Trainer. Neben Südfeld hat Westfalia Vinnum auch die Verpflichtung von drei weiteren Neuzugängen bekanntgegeben. Onur Öztürk (vereinslos), Tijan Silah (Kültürspor Datteln) und Daniel Liebner (FC Brünninghausen II) wechseln allesamt zu Vinnum. Der vielleicht interessanteste Akteur ist Onur Öztürk, der früher in der Landesliga beim BV Brambauer gespielt hat.

Einen großen Einfluss hatte der Trainer selbst bei den Neuzugängen. Spieler wie Andreas Stolzenberg und David Olschewski spielten schon zusammen unter Nachtigall bei Meckinghoven und harmonierten dort sehr gut. Vor allem von Stolzenberg erwartet sich der Trainer viel. „In der letzten Saison hat Andreas in 14 Spielen 17 Tore geschossen“, sagt Nachtigall. Er habe auch in Vinnum das Ziel mindestens so viele Tore zu schießen.

Zusammenhalt als oberstes Ziel

Über die generellen Ziele wollte Nachtigall noch keine Auskunft geben. Das primäre Ziel sei es, zunächst die Mannschaft zusammenzuführen und die Neuzugänge gut zu integrieren, denn laut Nachtigall sei vor allem in der Kreisliga der Teamzusammenhalt und das Herz entscheidend über Sieg oder Niederlage.

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