Volleyballfreizeit: Socken aus Wattschlick

KREISGEBIET Acht Tage Nordseestrand, Volleyball und Spaß erlebten 21 Jungen und Mädchen aus Lüdinghausen, Olfen und Senden. Das einhellige Fazit aller Teilnehmer: Nächstes Jahr wollen wir zusammen wiederkommen.

von Ruhr Nachrichten

, 15.07.2008, 17:14 Uhr / Lesedauer: 1 min
Die Teilnehmerinnen der Volleyballfreizeit hatten auf einmal alle die gleichen Socken: schwarzen Wattschlick. Die Ferienfreizeit machte allen Teilnehmerinnen großen Spaß, so dass einer Wiederholung nichts im Wege steht.

Die Teilnehmerinnen der Volleyballfreizeit hatten auf einmal alle die gleichen Socken: schwarzen Wattschlick. Die Ferienfreizeit machte allen Teilnehmerinnen großen Spaß, so dass einer Wiederholung nichts im Wege steht.

Anfangs allerdings musste sich die Gruppe schon zusammenfinden, denn Jungen und Mädchen hatten verschiedene Vorstellungen über den Programmablauf. Betonten die Mädchen schon mehr die sportliche Seite, so hofften die Jungen mehr auf die generelle freie Zeitnutzung.

Lockerer Sport mit Peter Pourie und Christine Drees war um 8 Uhr in der Früh nicht jedermanns Sache, aber je länger man zusammen war, um so mehr lernte man sich kennen und der Spaß an gemeinsamen Sportaktionen gewann die Oberhand.

Verschiedenste Spielvariationen mit der Frisbeescheibe, Indiacawettbewerbe, Badminton, Volleyball mit Tischtennisbällen in der Sporthalle der Jugendherberge als Indoorsportangebot machten riesigen Spaß, dabei spielte das Geschlecht schließlich keine Rolle mehr.

Klettereinlage bricht das Eis

Das Eis gebrochen hatte allerdings die Klettereinlage mit Jo, dem Animateur der Jugendherberge. Beim Anlegen der Klettergurte mussten sich Jungen und Mädchen gemeinsam helfen.

"Ihr klettert an einer steilen Wand über acht Meter hoch und habt das Leben eures Partners in der Hand. 100-prozentiges Vertrauen in die Sicherung des Partners, gegenseitiges Kommunizieren, Teamgeist ist hier gefragt, Einzelgänger sind hier Fehl am Platz", legte Jo besonderen Wert auf Teamwork - und die Jungen und Mädchen hatten verstanden.

Nach etwa einer Stunde sah man fasziniert zu, wie sich die Gruppen immer schwierigeren Passagen zuwandten. Das gegenseitige Vertrauen war hergestellt.

Beachvolleyball und Wattwanderung

Natürlich durfte bei dem herrlichen Wetter die obligatorische Partie Beachvolleyball nicht fehlen. Teilweise wurde der Sand so heiß, dass man darauf nicht laufen konnte. Sonnenbrand bei normaler Badebekleidung konnte nicht verhindert werden.

Während die Jungen den Fußballkick vorzogen, hatten die Mädchen ihren Spaß bei der Wattwanderung. Als Marlene Möller auch noch den frischen Seetang verspeiste, konnte man das Quieken der staunenden Mitgängerinnen bis zur Nachbarinsel Norderney hören. Die Mädchen hatten plötzlich alle die gleichen Strümpfe an. Sie standen nämlich bis zu den Oberschenkeln im schwarzen Wattschlick.

Lesen Sie jetzt