Trainer und Betreuer unter scharfer Beobachtung

Ordnungsgeld bei Innenraum-Verweis

Wenn Trainer oder Betreuer in der neuen Fußball-Saison in Richtung Schiedsrichter meckern, mosern und schimpfen, könnte es teuer werden. Zwischen 50 und 150 Euro Strafe kommen auf Vereine zu, wenn deren Verantwortliche am Spielfeldrand des Innenraumes verwiesen werden.

LÜNEN

19.08.2014, 18:18 Uhr / Lesedauer: 1 min
Trainer und Betreuer unter scharfer Beobachtung

Der Verband möchte an der Seitenlinie für mehr Fairplay sorgen und will die Vereine über den Geldbeutel packen. Die Höhe des Ordnungsgeldes hängt von der Spielklasse ab, in der der Verein spielt. In den Kreisligen kostet die Vereine ein Verweis 50 Euro.Wiederholungstäter zahlen extra In der Bezirksliga steigt der Betrag auf 75 Euro an. In der Landesliga sind es schon 100 Euro. In Verbands- und Oberligen kommen 125 Euro und in der Regionalliga 150 Euro Ordnungsgeld auf die Vereine zu. Sollte ein Trainer wiederholt auffallen, dann besteht für den Staffelleiter die Möglichkeit, die Ordnungsgelder um die Hälfte zu erhöhen. "In der Vergangenheit hatten wir keine richtige Handhabe gegen Vereine, deren Trainer des Innenraums verwiesen wurden", erklärt Thomas Berndsen, Abteilungsleiter Senioren-Fußball beim Fußball- und Leichtathletik-Verband (FLVW). "Das Thema Fairplay ist nun mal ein ganz wichtiges, und Trainer sind auch in dieser Hinsicht Vorbilder."

In der Vergangenheit hat der Staffelleiter im Falle eines Verweises vielleicht eine Verwarnung ausgesprochen. Nur in Fällen von Beleidigung oder Bedrohung verhandelte die Spruchkammer, die dann Ordnungsgelder verhängen konnte. "In Zukunft wird es dann hoffentlich so sein, dass die Vereine auf ihre Trainer und Betreuer einwirken und ihnen sagen, dass sie aufpassen sollen", so Berndsen, der selbst Trainer der Landesliga-A-Jugend des SV Herbern ist.

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