Soforthilfe für Sportvereine: Land NRW legt Hilfsprogramm zum dritten Mal auf

Coronavirus

Der Landessportbund NRW teilt mit, dass das Hilfsprogramm für notleidende Sportvereine erneut verlängert ist. Bis in den November läuft die dritte Antragsfrist.

Nordkirchen

, 19.08.2020, 12:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Das Förderprogramm „Soforthilfe Sport“ bleibt weiterhin geöffnet.

Das Förderprogramm „Soforthilfe Sport“ bleibt weiterhin geöffnet. © Sebastian Reith

Die Landesregierung für Nordrhein-Westfalen hat das Programm „Soforthilfe Sport“ erneut verlängert. Nach der ersten und zweiten Antragsphase können notleidende Vereine nun ein drittes Mal einen Antrag stellen. Das gab der Landessportbund bekannt.

Die „Soforthilfe Sport“ können alle notleidenden Sportvereine sowie die Mitgliedsorganisationen des LSB NRW ab dem 16. August bis zum 15. November 2020 erneut über das Förderportal des Landessportbundes Nordrhein-Westfalen online beantragen.

Antragsberechtigt sind alle Vereine, die über eine LSB-Mitgliedsorganisationen (Sportbund oder Sportfachverband) dem Landessportbund NRW angeschlossen sind sowie die Mitgliedsorganisationen selber. Bedingung für die Gewährung der Soforthilfe ist ein durch die Corona-Pandemie verursachter Liquiditätsengpass, der zu einer Existenzgefährdung des Vereins in Form einer drohenden Zahlungsunfähigkeit führen könnte.

Vereine können erneut Geld bekommen, obwohl sie schon einmal profitiert haben

Für die „Soforthilfe Sport“ für Sportvereine und LSB-Mitgliedsorganisationen in existenziellen Notlagen stehen 10 Millionen Euro zur Verfügung, die nach Eingang des Antrags bearbeitet und beschieden werden. Den Topf für notleidende Vereine gibt es seit März.

In zwei dreimonatigen Phasen der Krise konnten die Vereine Hilfen beantragen. Auch wer bereits Geld erhalten hat, darf erneut einen Antrag stellen - weil Vereine finanziell fortlaufend in Schwierigkeiten stecken können.

Das Land Nordrhein-Westfalen gewährt für die im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie entstehende Unterdeckung eine Hilfe in Höhe von 60 Prozent des nachgewiesenen Förderbedarfs, höchstens jedoch 50.000 Euro. Die Förderung erfolgt in Form eines nicht rückzahlbaren Zuschusses.

Das Sonderprogramm haben nach Angaben des LSB bereits 630 Vereine in Anspruch genommen.

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