PSV Bork zu Gast beim Spitzenreiter SV Billmerich: „Sind uns ein oder zwei Jahre voraus“

dzKreisliga B

Gegen Billmerich hat der PSV Bork die Möglichkeit, in der Tabelle mit dem Spitzenreiter gleichzuziehen. Trotzdem will der Trainer noch nichts von einem Aufstiegskampf wissen.

von Carl Brose

Bork

, 13.02.2020, 13:01 Uhr / Lesedauer: 2 min

Nach einer durchwachsenen Wintervorbereitung wartet auf den PSV Bork zum Pflichtspielauftakt im Jahr 2020 ein echter Knaller. Am Sonntag geht es für die Borker zum aktuellen Tabellenführer der Kreisliga B SV BR Billmerich. Ein Spiel, das für den PSV eine große Chance bietet. Mit einem Sieg hätten die Gäste die Möglichkeit, punktemäßig mit Billmerich gleichzuziehen und so doch noch in den Aufstiegskampf einzugreifen.

Trainer Marco Logemann will davon aber erst einmal nichts hören: „Der Aufstieg ist bei uns kein Thema. Wir sind aktuell noch dabei eine wirkliche Mannschaft aufzubauen. Da ist unsere Zielsetzung aktuell noch eine ganz andere.“ Bereits im Hinspiel zeigten die Borker aber, dass sie mit dem Top-Team mithalten können. Nach einer starken ersten Hälfte ging die Mannschaft damals mit einer 2:0-Führung in die Schlussviertelstunde. Vergab allerdings dann die Chance auf die Entscheidung und so glich Billmerich durch zwei späte Treffer das Spiel doch noch aus.

„Billmerich ist eine Mannschaft die gerade über ihre Physis und mannschaftliche Geschlossenheit kommt. So haben sie das Hinspiel damals auch noch gedreht. Bork hat richtig guten Fußball gespielt, konnte aber am Ende nicht mehr mit Billmerich mithalten“, sagt Logemann, der beim Hinspiel noch nicht PSV-Trainer war, über den Gegner. Am kommenden Sonntag (Anstoß 15 Uhr) erwarte er aber ein komplett anderes Spiel.

Auf dem Rasenplatz im Billmericher Waldstadion sieht er Probleme auf seine Mannschaft zu kommen: „Wenn du es gewohnt bist immer auf Kunstrasen zu spielen, dann ist das schon eine Umstellung. Naturrasen ist nicht unser Geläuf.“ Beim letzten Spiel auf Rasen gegen den TuS Hemmerde setzte es für Bork eine 1:4-Niederlage.

Bork ist noch „am Anfang des Weges“

Trotz des guten Hinspiels sieht Logemann sein Team noch nicht auf einem Niveau mit Billmerich. „In der Tabelle sieht das vielleicht so aus. Aber ich weiß ja auch, was intern bei uns los ist. Da sind wir noch am Anfang des Weges. Die Billmericher sind uns noch ein oder zwei Jahre voraus und bereits da, wo wir noch hinwollen“, so Logemann. Das Spiel am Sonntag werde für Bork eine Lücke aufzeigen: „Zwischen einem echten Topteam der Liga, also da wo wir hinwollen, und unseren aktuellen Stand. Es wird ein Spiel zum Lernen sein.“

Die Vorbereitung lief für Bork nicht optimal. Immer wieder habe die Mannschaft mit Ausfällen zu kämpfen gehabt. „An die gute Form aus der Hinrunde müssen wir uns erst wieder heranrobben. Da haben wir sehr diszipliniert gespielt und konnten oft mit den selben 13 Mann antreten. In der Vorbereitung mussten wir viel experimentieren, jetzt müssen wir unsere Stabilität wieder finden“, sagt Logemann. Im besten Fall klappt das schon direkt am Sonntag im Duell gegen Billmerich. Dabei muss Bork allerdings auf einige Spieler verzichten. Unter anderem droht Daniel Rosengart in der Verteidigung auszufallen.

Lesen Sie jetzt