PSV Bork verschläft die Anfangsphase gegen Gahlen

Fußball: Bezirksliga

Schon nach sechs Minuten kassierten die Borker Fußballerinnen das entscheidende Gegentor. Davon erholte sich die Elf von Trainer Markus Kuhn nicht mehr.

von Carl Brose

Bork

, 01.12.2019, 22:49 Uhr / Lesedauer: 2 min
PSV Bork verschläft die Anfangsphase gegen Gahlen

Aliecia Kemmler und der PSV Bork unterlagen Gahlen, weil die Borkerinnen vor dem Tor scheiterten. © Jura Weitzel

Aufgrund einer schwache ersten Hälfte haben die Frauen des PSV Bork am Sonntag eine Heimniederlage eingesteckt. Gegen den direkten Tabellennachbarn in der Bezirksliga, den TuS Gahlen, unterlagen die Borkerinnen mit 0:1.

Frauen, Bezirksliga 5

PSV Bork - TuS Gahlen

0:1 (0:1)

Bereits nach sechs Minuten gingen die Gäste in Führung. Der PSV Bork verpasste es dabei gleich mehrmals, den Ball aus der Gefahrenzone zu klären. Letztlich traf Alina Garritsen aus kurzer Entfernung ins Borker Tor. „In der ersten halben Stunde hat bei uns die Einstellung nicht gestimmt. Wir haben keine Zweikämpfe geführt. Gahlen hat uns in der Phase einfach den Schneid abgekauft. So ist dann auch das Tor gefallen“, sagte der Borker Trainer Markus Kuhn.

Um so glücklicher war der Coach mit der Reaktion seiner Mannschaft. Nach dem Rückstand wehrten sich die Borkerinnen gegen die Niederlage. Noch vor der Halbzeitpause vergab Malina Hermes eine gute Gelegenheit auf den Ausgleich. „Die Mannschaft war mit ihrer ersten Hälfte selber nicht zufrieden. Im zweiten Durchgang haben dann wirklich alle versucht, das Spiel noch zu drehen. Das war für mich wichtig zu sehen“, so Kuhn.

Spiel auf ein Tor hilft Bork nicht

In der zweiten Halbzeit entwickelte sich die Partie zu einem Spiel auf ein Tor. „Dann hat sich Gahlen nur noch hinten reingestellt, hat das in der Defensive aber auch sehr gut gemacht gegen uns“, sagte Kuhn über die Drangphase seiner Mannschaft. Aliecia Kemmler vergab gleich zwei Mal freistehend vor der Gahlener Torhüterin Lea-Sophie Steglich. Als Bork dann im Laufe der zweiten Hälfte mal den Ball im Tor unterbrachte, wurde der Treffer aberkannt. Nach einem Eckball soll eine Borkerin den Ball vor dem Torschuss noch mit Hand gespielt haben.

Für Kuhn war es ein Spiel zum Verzweifeln: „Wir hätten bestimmt noch drei Stunden weiterspielen können und hätten kein Tor gemacht. Oft hat der letzt Pass gefehlt. Wir hätten aber trotzdem ein Unentschieden verdient gehabt, aufgrund der zweiten Halbzeit.“ Am Ende gab es aber keine Punkte für Bork, denn auch zwei weitere Eckbälle brachte der PSV nicht im gegnerischen Tor unter.

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