PSV Bork schöpft neue Hoffnung im Abstiegskampf

Fußball-Kreisliga

Nach dem durchaus überraschenden Sieg über Oberaden geht es für den PSV Bork nun zum zehntplatzierten VfL Kamen. Trotz des neuen Glaubens bleibt der Nichtabstieg aber eine Herkulesaufgabe.

von Nico Ebmeier

26.04.2019, 14:13 Uhr / Lesedauer: 2 min
PSV Bork schöpft neue Hoffnung im Abstiegskampf

Tobias Böcker (M.) kehrt wieder an den Kader von Markus Kuhn zurück. © Sebastian Reith

Trotz Abstiegssorgen freut sich Markus Kuhn: „Die Wochen der Enthaltsamkeit sind endlich zu Ende.“ Doch bei einer Niederlage am Sonntag (15 Uhr, Ängelholmer Straße, Kamen) gegen das Mittelfeldteam des VfL Kamen hätte der Sieg des vergangenen Spieltags in der Fußball-Kreisliga A2 Unna-Hamm wenig Wert.

Kreisliga A2 Unna-Hamm

VfL Kamen - PSV Bork

„Es ist wichtig, dass wir alle daran glauben“, so Kuhn, der die weiße Fahne nicht zu früh hissen möchte. Es seinen immer noch fünf Spiele zu gehen, also 15 Punkte zu vergeben. Noch ist unsicher, welcher Platz für den Nichtabstieg reichen wird, oder zumindest an einer eventuellen Relegation teilnehmen lässt. Sicher ist aber, dass die sieben Punkte entfernten Königsborner das momentane rettende Ufer bekleiden. „Die Möglichkeit ist noch immer da. Wir werden alles geben, möglichst viele Punkte holen und dann schauen, was die Konkurrenz macht“, sagt Kuhn. Mit Wethmar II, Bausenhagen und Niederaden trifft der PSV auch in den nächsten Wochen noch auf direkte Abstiegskontrahenten.

Viel Mut schöpfen die Borker aus dem vergangenen Auftritt und dem 2:1-Erfolg über den SuS Oberaden. „Wir haben dort viel richtig gemacht und wollen auch gegen Kamen genau so auftreten“, sagt der PSV-Trainer. Gegen den SuS hätte man von Beginn sehr tief und diszipliniert gestanden und dann geduldig auf seine Chance gewartet. „Wir werden am Sonntag das gleiche System spielen. Defensiv stark stehen und vorne Akzente setzen“, erklärt Kuhn.

Das Hinspiel verlor der PSV Bork klar

An das Hinspiel erinnert sich der Trainer gerne - und das obwohl es eine 0:5-Klatsche gab. „Es war ein kurioses Spiel, ein Ding auf Augenhöhe“, erinnert er sich. „Dann bekommen wir kurz vor der Pause sehr unnötig zwei Gegentreffer, wollen nach dem Seitenwechsel alles nach vorne werfen und werden dann eiskalt ausgekontert.“ Dennoch könne Kuhn viel Positives aus dem ersten Aufeinandertreffen mitnehmen.

Auch personell sieht die Situation beim PSV durchaus ansehnlich aus. Die Brüder Frederik und Julien Köppeler fallen zwar beide genau wie Ersatzschlussmann Marvin Koch aus, dafür kehren Marian Kuhn und Tobias Böcker allerdings in den Sonntags-Kader zurück.

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