Niederlage für die SG Selm: Pech in der Nachspielzeit - Aufregung nach Spielschluss

dzFußball

Fehlstart für die SG Selm. Bei der Warendorfer SU haben die Selmer mit 1:2 verloren. Die Enttäuschung war groß bei der SG Selm, vor allem wegen des Spielverlaufs.

Selm

, 06.09.2020, 21:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Nach der 1:2-Niederlage war die Mannschaft in der Kabine geknickt. Den Saisonstart in die Fußball-Kreisliga hatte sich die ambitionierte SG Selm anders vorgestellt, fuhr dann aber mit einer Niederlage im Gepäck aus Warendorf zurück. „Es war natürlich auch bitter“, erklärte Selms Trainer Deniz Sahin, das Gegentor kriegst du in der letzten Minute und vorher hattest du selbst die Chance zum 2:1.“

In der dritten Minute der Nachspielzeit fiel Selms Gegentreffer zum 1:2. Nils Böckenbrink ließ einen Schuss abprallen und Basanan Tarhan bekam den Ball nicht aus der Gefahrenzone. Beim Klärungsversuch grätschte ein Warendorfer dazwischen - der Pressschlag landete im Selmer Tor, wie Sahin den Gegentreffer beschrieb. Ganz. Bitter.

Jetzt lesen

Die Anfangsphase hatte die SG gut überstanden, verlor dann aber den Faden. Niklas Fromme erzielte das 1:0 für die Gastgeber, Mirco Kämper kam zu spät. Am Ende der Hälfte zog Sahin ein durchwachsenes Fazit. Vor allem das Offensivspiel sei eher schwach gewesen.

Sebastian Kramziks Ausgleich war am Ende zu wenig

Nach dem Seitenwechsel wurde das besser. Sebastian Kramzik köpfte nach einem langen Ball zum 1:1 in die Maschen (69.) Danach hatte die SG Selm in einem kampfbetonten Spiel noch die dicke Möglichkeit zum eigenen Führungstor. Jan Rabitsch tauchte allein vor dem Tor auf - es blieb aber beim 1:1. „Der war schwierig zu nehmen“, nahm Sahin seinen Mittelstürmer in Schutz. Nach Jannick Horstmanns 2:1 für Warendorf pfiff der Unparteiische noch einmal an, ließ aber nur für wenige Sekunden laufen.

Jetzt lesen

Bemerkenswert war noch eine Szene nach dem Spiel. Denn Selms Kapitän Paul Ulrich sah eine Rote Karte, die der Unparteiische aber wieder zurücknahm. Ein Zuschauer habe von außen etwas reingerufen. Die undurchsichtige Situation habe sich nach Sahins Aussage aber zum Guten für den Selmer geklärt.

Die SG Selm hat aber den Fehlstart ereilt, den sie vermeiden wollte. Der Verein träumt vom Bezirksliga-Aufstieg. Nun laufen die Selmer der Musik erstmal hinterher. Verloren ist aber noch nichts. Und einige Stunden nach der Pleite habe sich auch die Stimmung im Selmer Lager wieder verbessert. „Die Jungs denken wieder positiv“, ließ Sahin wissen.

Schlagworte:
Lesen Sie jetzt