Marco Logemann über den Saisonstart beim PSV Bork: „So darf es gerne weitergehen“

dzFußball

Dass sich das Trainerduo des PSV Bork im Urlaub befand, war kein Hinderungsgrund für Saisonsieg Nummer zwei beim PSV Bork. Die Borker scheinen in der B-Liga das Tal durchschritten zu haben.

Bork

, 19.08.2019, 16:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

Eigentlich ist er nur „Externer Berater“ beim PSV Bork. Obwohl er offiziell kein Amt hat und auch kein Sportlicher Leiter beim Fußball-B-Ligisten ist, war Marco Logemann mit dafür verantwortlich, dass die Borker nach dem Abstieg und Umbruch in der Sommerpause eine schlagkräftige Mannschaft aufbieten konnten.

Am Sonntag beim 4:2-Sieg über RW Unna saß Logemann zum ersten Mal als Verantwortlicher auf der Bank des PSV Bork.

Er vertrat André Kracker und Christian Voßschmidt - beide Borker Trainer waren im Urlaub. „Ich bin gefragt worden, ob ich aushelfen könnte“, sagte Logemann. Zum letzten Mal hatte er das als Sportlicher Leiter in Cappenberg gemacht. Diesmal betreute er das Team gemeinsam mit Spieler Sanmi Ojo. Logemann hatte zuletzt drei Spiele selbst gesehen, war auch einmal beim Training dabei. „Wir haben uns im Vorfeld abgesprochen. Ich habe ihm meine gesagt, er mir seine“, erklärte Logemann mit Blick auf die Startelf und Anfangsformation - die Aufstellung habe er letztlich aber selbst festgelegt, teilte er mit.

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Dass der Absteiger mit zwei Siegen gleich gut gestartet ist, freut Logemann. „Beide Siege waren hart umkämpft. Es war ein toller Start, den wir aber nicht überbewerten dürfen. Wir müssen cool bleiben. Der Verein ist in einem Konsolidierungs-Jahr. Aber so darf es gerne weitergehen. Wir befinden uns in einem positiven Flow“, sagte Logemann.

Borks Trainer André Kracker erhielt auch im Urlaub ständig Live-Infos vom Platz. „Er hat der Mannschaft und uns Trainern auch gratuliert. Wir sind glücklich, mit zwei Siegen gestartet zu sein“, sagte Logemann.

Kommenden Sonntag wartet dann ein echter Kracher auf die Borker. Billmerich gastiert bei den Borkern um 17 Uhr. Zweiter gegen Erster - Billmerich war nach einem 11:0-Sieg über Kaiserau III am Sonntag ganz nach vorne geschossen.

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