Kreis Unna lässt Training für einige Sportarten wieder zu

Coronavirus

Im Augenblick steht der Sport still. Der Kreis Unna gibt nun jedoch eine Überarbeitung der Corona-Schutzverordnung heraus. Einige Sportarten profitieren davon und können das Training wiederaufnehmen.

Kreis Unna

, 11.11.2020, 15:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Für einige Sportarten gib es wieder ein wenig Hoffnung.

Für einige Sportarten gib es wieder ein wenig Hoffnung. © dpa

Gute Nachrichten für den Kreis Unna. In einigen Sportarten ist der Trainingsbetrieb wieder erlaubt. Ermöglicht wird das durch die Überarbeitung der Corona-Schutzverordnung des Kreises Unna vom 10. November. Das teilte der Kreissportbund Unna am Mittwoch mit. Von der aktualisierten Verordnung profitieren unter anderem der Tennis- und Reitsport.

Kreis Unna präzisiert Individualsport

Denn der Kreis Unna präzisierte nun, was er unter Individualsport versteht: „Als Individualsport gelten nur Sportarten, die keine Team- oder Kontaktsportarten sind, sondern im Regelfall als Einzelwettkampfsportart mit maximal einer Person als Spielgegner mit Mindestabstand ausgeübt werden (Joggen, Walken, Leichtathletik, Einzelgymnastik, Tennis und ähnliches). “

Der Kreissportbund Unna führt dazu explizit aus: „Eine Anleitung von zulässigen Sportaktivitäten durch einen Trainer ist möglich.“ Hierbei nennt der Kreissportbund in seiner Mitteilung selbst Tennis- und Reittraining. Allerdings betont der Kreissportbund in einer Aktualisierung, dass das ausschließlich für Outdoor-Aktivitäten gelte: „Alle Hallensportarten und Sportarten, die jetzt in Hallen ausgeübt werden, sind noch bis zum 30.11.2020 dort nicht erlaubt.“

Landessportbund fordert einheitliche Regeln

Zudem verlieh der Landessportbund NRW in der Mitteilung des Kreissportbunds seinem Wunsch Ausdruck, bundesweit einheitliche Regeln ab dem 1. Dezember schaffen zu wollen.

Außerdem wolle sich die Organisation dafür einsetzen, dass wieder mehr Menschen und aus mehr Haushalten draußen kontaktfreien Sport ausüben können. Für Kaderathleten setzt sich der Landessportbund NRW zudem für Trainingsmöglichkeiten in Hallen ein.

Lesen Sie jetzt