Juri Lebsack zieht es weg – Abschied von Westfalia Vinnum naht

dzFußball-Kreisliga A

Der Vinnumer Juri Lebsack wird diese Saison möglicherweise kein Spiel mehr für die Westfalia bestreiten. Für ihn geht es bald auf Südostasien-Reise.

von Sebastian Reith, Carl Brose

Vinnum

, 13.04.2019 / Lesedauer: 3 min

Bei Westfalia Vinnum geht eine kleine Ära zu Ende: Mittelfeldspieler Juri Lebsack wird die Saison nicht mehr mit den Vinnumern beenden. In knapp drei Wochen geht es für ihn auf Südostasien-Reise mit seiner Freundin. Länger als ein halbes Jahr werden die beiden unterwegs sein. Ob Lebsack vor seiner Abreise noch ein Spiel für Vinnum macht, ist noch unklar. „Theoretisch kann ich noch zwei Spiele machen, aber ich weiß nicht, ob ich es noch mal riskiere“, sagt Lebsack.

Denn schon in wenigen Wochen geht es los: Von Sri Lanka über Südostasien bis runter nach Australien und Neuseeland will Lebsack reisen. Damit erfüllt sich einen kleinen Lebenswunsch. „Ich wollte schon immer mal eine längere Reise machen. Nach dem Studium habe ich aber direkt angefangen zu arbeiten“, so Lebsack, „deswegen: Wenn nicht jetzt, wann dann? Bevor ich noch zu alt bin.“ Deswegen fiel er im Dezember relativ spontan die Entscheidung, Deutschland den Rücken zu zukehren. Dazu kommt seine Vorliebe für Asien, auch schon im Studium hat er einige Zeit in Bangkok gelebt.

Seinen Job als Wirtschaftsprüfer hat der 30-Jährige gekündigt. Auch eine Rückkehr an seine alte Arbeitsstätte schließt er aus: „Mir wurde eine Sabbatical angeboten, aber ich will den Job auch langfristig nicht mehr machen. Deswegen habe ich abgelehnt.“ Stattdessen will sich Lebsack vom Ausland aus für einen Job nach seiner Zeit in Asien bewerben. „Ich würde gerne mehr in Richtung Controlling oder Vertrieb gehen. Es wird also wieder irgendwas in der Wirtschaft.“

Ob der ehemalige Vinnumer Kapitän nach seiner Zeit in Asien wieder zur Westfalia zurückkehrt, hat er sich noch nicht überlegt. „Ich will definitiv noch eine Weile weiterspielen. Aber wo genau, weiß ich noch nicht“, so Lebsack. Aber auch die Bezirksliga würde er sich noch mal zutrauen. Trotzdem haben die Fußballschuhe für die anstehende Reise keinen Platz im Gepäck: „Ich habe nur wenig Platz, da kommen erst mal nur die Laufschuhe mit.“

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